Ich wünschte ich würde mich für Tennis interessieren

Obwohl es da auch nicht viel zu lachen gäbe. Nun gut, ich bin nicht bekannt als großer Fan der deutschen Fußballnationalmannschaft. Auch wenn ich sagen muss, dass die neuen roten Trikots die Qualität der Mannschaft steigern und mehr Klasse haben als alle zu nomminierenden Spieler für die WM. Dennoch sollte man folgenden Vorschlag ernst nehmen: Bei einer sportlichen (Wieder-)Vereinigung von Deutschland und Österreich könnten beide Seiten profitieren. Wir bekämen ein paar Fußballspieler mehr, insbesondere die Verteidigung braucht ja dringend Unterstützung, und nach dem Prinzip “Masse statt Klasse” wären wir – um Kaiser Franz’ Gedankengang fortzuführen – “auf Jahrzehnte hin unbesiegbar”.
Die Österreicher würden sich freuen auch mal wieder bei einer WM dabei sein zu dürfen. Und unsere Siegeschancen würden definitiv steigen, wie dieser Beitrag zur sportlichen Vergangenheitsbewältigung zeigt.
Bei der nächsten EM wären wir Deutsche wieder einmal Mitgastgeber zusammen mit der Schweiz und könnten Goleo, Pille und auch unser Extacy gerne auch ein bißchen aggressiver an den Mann bringen. Und ganz nebenbei wären wir in der Lage die bayrische Frage einer Lösung zuzuführen.

Man at Work

Diesen jungen ‘Man at Work’ fand ich in Bratislava. Ähnlich wie in Breslau wurde dort wahnsinnig viel Geld in die Restaurierung der Innenstadt gesteckt. Dies hat zur Folge, dass der Charme des Alten leider ausgetauscht wird gegen ein dekadantes Gehabe. Da passen die Läden im Gucci-Style dann sogar fast.
In Bratislava wurde die gesamte Innenstadt neu gepflastert und künstliche Attraktionen geschaffen. Der Königsweg – da wo der König halt immer von seiner Wohnung aus seinen Stadtrundgang gemacht hat – markieren jetzt in den Boden eingelassene Bronzekreise mit ner Krone drauf. Unter dem berüchtigten Michaelstor befindet sich aus mir nicht zu erschließenden Gründen ein Weltenkreis mit den Entfernungen zu den wichtigsten Metropolen der Welt (Wien 70 km, usw.) – ebenfalls in den Boden eingelassen. Und vor dem Kasino, das keineswegs historisch ist, wurde dieser Mann eingelassen, wohl damit die Touristenführer humorig sagen können, so wie ich es mit meinen eigenen Ohren hören musste: “… And sometimes he comes out. haha!”
Naja, nette Idee zumindest.