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Blog-Parade: Endless Summer

Griechenland Sarti ChalkidikiKurz bevor ich mich in meinen Kurzurlaub verabschiede, treibt mich da noch etwas um. Ich habe hier drei Rucksäcke und einen 30€ Friendscout-Gutschein liegen*, die ich gerne unter das Bloggervolk bringen würde, und was liegt da näher als eine Blogparade zu machen.

Da mir dieses Jahr tatsächlich nichts besseres eingefallen ist als 5 Tage Mallorca zu buchen (El Arenal und All Inclusive), soll das Thema auch für mich einen nutzen haben. Deshalb suche ich tolle Urlaubsideen. Mitmachen kann also jeder, der in seinem Blog über seinen schönsten Urlaub, die tollste Location, die coolsten Leute, den geilsten Strand und die unvergesslichsten Erlebnisse schreibt und einen Link auf diesen Artikel setzt. Wer keinen eigenen Blog hat, kann dies auch gerne in den Kommentaren hier veröffentlichen. Die Blogparade endet pünktlich zur Bundestagswahl am 27. September, denn dann widme ich mich voraussichtlich wieder eher politischen Themen.

Traditionellerweise beginnt man eine Blogparade ja mit seinem eigenen Eintrag. Und los geht’s:

Griechenland Sarti ChalkidikiNachdem ich im Jahr zuvor schon einmal in der kleinen Stadt Sarti auf dem mittleren Finger Chalkidikis in Ost-Griechenland gewesen bin, wagten wir im Sommer 1998 oder war es 1997 den großen Sprung und fuhren zu dritt mit frisch erworbenen Führerscheinen über die Alpen und per Fähre (Ancona-Patras) nach Griechenland. In den ersten Tagen, waren wir in Olympia, besuchten einen Lehrer, der dort immer urlaubte, und in Delphi – um dann am Ende 10 Kilometer nördlich von Sarti wildzucampen.

Dort standen zahlreiche weitere Zelte und ähnliche beschauliche kleine Buchten habe ich bisher nur an der Algarve gesehen. Dabei war das Wasser glasklar und karibisch grün-blau. Es war konstant viel zu heiß – auch nachts – und wir ernährten uns fast ausschließlich von Wassermelonen und Brot mit Olivenöl, oder Gavros oder Souvlaki. Und griechischem ungekühlten Bier oder Retsina mit Sprite.

Das ganze im Schatten des Mönchsbergs Athos, der 2000 Meter aus der Ägäis aufsteigt und sich einige Kilometer gegenüber unserer Bucht befand. Dieser Berg in der Morgenröte ist für mich immernoch das Sinnbild für den perfekten Urlaub.

Und jetzt seid ihr dran:

Die Preise haben einen Gesamtwert von über 100 €. Also macht fleißig mit, auch damit ich meinen nächsten Urlaubsort ein wenig kreativer auswählen kann.
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* Die Rucksäcke sind gesponsort von den netten Shops, die ihr unten rechts bei mir in der Sidebar findet.

Überraschungsurlaub (Italien und Österreich)

Gestern Abend bin ich zurück gekommen von einem Urlaub mit meinem kleinen roten Corsa (Bj 1995), das erfolgreich seine Alpenüberquerung 5 und 6 meisterte, und das trotz seiner <40 PS. Dabei gab es doch einiges an Überraschungen.

Überraschung Nr. 1:
Es regnet an der Adria. Also Planänderung. Statt des von mir sehnlich gewünschten Strandurlaubs, muss umdisponiert werden. Erstes Ziel Salzburg. Mozart und so. Sehr schön, viel Regen und sehr teuer. Das GEfühl sich Mozarts Geburts-, Wohn-, Sterbehaus nicht unbedingt ansehen zu müssen überwiegt dann doch. Stattdessen Aussicht genießen auf Burg und Mönchsberg (hab bei der Gelegenheit natürlich auch gleich angefangen die Brenner-Romane wieder zu lesen, die ich vorsorglich dabei hatte). Sachertorte gibt’s im Café Sacher, Mozartkugeln gegenüber von Mozarts Geburtshaus.

Überraschung Nr. 2:
Doppelmaut in Österreich. Die 10-Tages-Vignette reicht also nicht aus, um über die Alpen zufahren. Lange Tunnel erfordern eine extra Maut, so dass eine Alpenüberquerung dann nochmal 10-13€ kosten. War mir nicht bewusst.

Überraschung Nr. 3:
Die kleine Venedig vorgelagerte Stadt Treviso ist wunderschön. Komplett frei von Touristen und auch das Wetter spielt auf einmal mit auch wenn es für einen Strandurlaub immer noch nicht reicht.

Überraschung Nr. 4:
Venedig. Unglaublich. Das hatte ich nicht erwartet. Trotz der vielen Touristen, einfach umwerfend schön und romantisch. Markusplatz stand knöcheltief unter Wasser, die Touris natürlich auf so Podestwegen gelaufen. Gegenplan: Schuhe aus und über den leicht ekligen Platz. Sehr witzig. Die San Marco Kirche war wirklich stark beeindruckend. Rialto-Brücke eher weniger. Insgesamt hatte ich nicht im Ansatz erwartet, dass VEnedig doch so schön sein könnte.

Überraschung Nr. 5:
Italiens Strände lohnen nicht. Eigentlich sind sämtliche Strände Privatstrände, d.h. gehören Hotels, die dann dicht auf dicht ihre Liegen platzieren. Nicht gut. Für einen Strandurlaub taugt Italien überhaupt nicht. Finger weg!

(Böse) Überraschung Nr. 6:
Kofferraum aufgebrochen. Aber Glück im Unglück, weil unfähige Italiener bekommen das 13 Jahre alte Schloss nicht komplett auf. Koffer waren also noch drin, Kofferraum ging nur nicht mehr auf. Das war ein Schreck und dann ging es natürlich schnell wieder zurück in die Zivilisation bzw. nein, erst nochmal nach Österreich.

Überraschung Nr. 7:
Überraschend richtige Entscheidung in Klagenfurt nach unserer Ankunft und dem Besuch eines ÖMTAC-Menschen (Ösi-ADAC) nicht in die Stadt zu gehen, sondern uns Minimundus anzuschauen. Eine Miniweltreise, die es schon seit 50 Jahren gibt. Also die wurde natürlich seit dem stark ausgebaut und zeigt derzeit 144 Exponate – von bestimmten Schiffen und Zügen bis zum imposanten Petersdom. Überraschend war dann auch die Klagenfurter Innenstadt, die ich mir imposanter vorgestellt hatte – immerhin UNESCO-Weltkulturerbe.

Überraschung Nr. 8:
Dann ging es noch zu einer Hochzeit in Neuhofen an der Ybbs – da wo die Heftchen herkommen. Und die Überraschung des Abends war für mich, dass ich gegen 2.30h tatsächlich zu Howard Carpendales “Hello Again” auf der Tanzfläche gesichtet wurde. Über die Umstände möchte ich nicht sprechen. 😉

Bilder gibt’s evtl. ein anderes Mal.