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Deutsch-Amerikanische Sporttage

Am Sonntag ist Superbowl. Das größte US-amerikanische TV- und Sport-Ereignis überhaupt. Und auch wenn ich wiedermal in der Halbzeitpause einschlafen werde (wie schon zum Halbfinale vor zwei Wochen als die Green Bay Packers bei -18 Grad in einem 4 Stunden Match gegen New York verlor), oder gerade deswegen, ist das Ende der Bundesligawinterpause deutlich aufregender. Gerade läuft Rostock gegen Bayern im Free-TV und morgen spielt die Eintracht mit den drei (zusammen gerechnet) knapp 8 Millionen Euro teuren Neuzugängen Martin Fenin (Tschechien, 20 Jahre, 3,5 Mio. €), Cesar Alves dos Santos “Caio” (Brasilien, 21, 3,8 Mio. €) und dem geliehenen Evangelos Mantzios (Griechenland, 24, 0,3 Mio. €).

Junge Spieler, zwei davon mit dem Drang zur EM am Ende der Saison in der Anfangsformation ihrer Nationalelf zu stehen. Das sind gute Voraussetzungen. Vor allem für die nächste Saison, wenn sie dann ein halbes Jahr älter, reifer und eingespielter sind.

Nachdem die Green Bay Packers ausgeschieden sind, bin ich mir übrigens nicht sicher, ob ich für Boston oder New York sein soll. Vermutlich halte ich für Boston, oder ich entscheide spontan…

Phallusgate???

Ich muss zugeben: Prince, ein Künstler, der mich bisher weder musikalisch noch sonstwie bisher berühren konnte, hat gestern eine Wahnsinnsshow in der Halbzeit des XLI. Superbowlfinales zwischen den Chicago Bears und den Inianapolis Colts abgeliefert. Die Gitarre und die Bühnenpräsenz, während er im strömenden Regen Purple Rain und zuvor das Foo Fighters-Cover “Best of you” sowie das Creedence Clearwater Revival-Cover “Proud Mary” spielte, haben mich nachhaltig beeinflusst. Ein Peter Frampton der Neuzeit. Und nachdem – wie üblich – im Vorfeld über neue Skandälchen in der Halbzeitshow nach Nipplegate spekuliert wurde, möchte ich dann doch mal kurz auf dieses Standbild von Prince mit seiner Gitarre vor bzw. hinter einer beleuchteten Leinwand verweisen. Das muss den Zensoren wohl irgendwie entgangen sein. *fg*

prince-phallus

P.S.: Prince a.k.a. Symbol a.k.a. The Artist Formerly Known As Prince a.k.a. TAFKAP soll jetzt wieder Prince heißen.