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DAK definitiv inkompetent

Im aktuellen DAK-Mitgliedermagazin “Start” befindet sich ein ahnungsloser Artikel über die Gefahren von Online-Spielesucht. (Leider ist der Artikel nicht online.) Ich habe herzlich gelacht. Der hilflose Redakteur ist sich nicht zu schade, den Artikel aus der Sicht einer Freundin von einem Onliner-Gamer zu schreiben.

“Jan war so sehr mit seiner virtuellen Welt in Computerspielen “World of Warcraft” oder “Second Life” verwachsen, wir haben kaum noch miteinander geredet.”

… heißt es da. Die Schnittmenge von WoW- und Second-Life-Spielern liegt ja wohl mal bei null, da hätte sich der Redakteur schon mal entscheiden sollen. Erinnert mich irgendwie an die Krankheitsbescheinigungen, die ich in meiner Schulzeit selbst geschrieben hatte (“bin erkältet und hatte mir den Knöchel verstaucht”). Jedenfalls probiert die Gamer-Freundin selbst diese gefährlichen Spiele – hier WoW – aus.

“Anfangs haben wir nur E-Mail-Adressen ausgetauscht, dann uns bei Xing vernetzt (!).”

Der Autor von diesem Schund kann sich dann noch nicht mal entscheiden, ob die besagte Freundin im Büro arbeitet oder Studentin ist.

“Dass ich nach sieben Monaten Realitätsflucht die Kurve gekriegt habe, verdanke ich meiner eigenen Stärke und meiner Familie. Sie wollte mich nicht mehr vermissen. Also habe ich mich zum Ausloggen gezwungen, war viele Wochen lang online. Heute spiele ich wieder, aber unregelmäßig. Jan auch. Wir haben gelernt, unsere Freizeit wieder anders zu genießen.”

Happy End? Mit Nichten. Unter dem Hinweis: “Hier droht Suchtgefahr:” finden sich folgende Webapplikationen:
1. Starcraft (da kommt dann sogar bald der zweite Teil ^^)
2. Pokerstars (im Sinne von alle Online-Poker-Plattformen)
3. Second Life (jaja)
4. Xing (ich bin ja sowas von suchtgefährdet)
5. World of Warcraft (den lass ich gelten)

Wer feuert den Autor dieser Volksverdummung? Kein Applaus für Scheiße!