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Sprachwandel und Sprachwissenschaft mit Anatol Stefanowitsch

Keiner schreibt so toll über Sprachwissenschaft wie Anatol Stefanowitsch. Leider habe ich schon seit längerem keinen Backlink von ihm seitdem er sein Sprachblog zum Sprachlog machte. Aktuell kämpft Anatol gegen die Petition des unsäglichen Vereins Deutsche Sprache (VDS), der versucht Deutsch ins Grundgesetz verankern zu wollen, was genauso überflüssig wie ausgrenzend ist.

Deshalb würde ich gerne zwei Linkempfehlungen geben, die euch sehr viel Zeit kosten werden, allerdings ist die erste vermutlich erkenntnisreicher als jede Uni-Vorlesung und die zweite zeigt nochmal ganz deutlich, warum man die deutsche Sprache NICHT ins Grundgesetz aufnehmen sollte, weil genau die, die das wollen, sich meist selbst als Reaktionäre oder Nationalisten entlarven.

1) Ein zweistündiges Gespräch mit Holger von wrint.de.
2) Eine einstündige Sendung vom WDR2 über die akutelle VDS-Petition und die Gegenpetition von Anatol.

Und wer noch mehr zum Verlauf der Petition sehen möchte kann mal in dieses Video reinschauen:

(die Diskussion der Petitionen beginnt bei 1:00:32)

Viel Spaß damit!

Online-Petition gegen Internetzensur

Jetzt unterzeichnen! Die Petition für die Freiheit (und zwar die richtige und nicht das, was die Kirchen und die CDU sich in Berlin darunter vorstellen) und gegen die Zensursula.

Die Freiheit Deutschlands wird nicht am Hindukusch verteidigt, sondern im Netz!

Hier geht’s zur Petition!

Update: Ich war ja unter den ersten 350 Unterzeichnern. mittlerweile sind es schon knapp 2.500 Unterstützer – 50.000 werden benötigt. Ich zitiere mal aus Wikipedia:

Seit 2005 ist es auch möglich, eine so genannte öffentliche Petition online einzureichen. Hierbei wird der Petitionstext zunächst für sechs Wochen online gestellt und kann in diesem Zeitraum von beliebig vielen anderen Menschen durch Angabe ihres Namens „unterschrieben“ werden. Je mehr Unterstützer eine öffentliche Petition erhält, desto größeres Gewicht soll ihr dadurch im folgenden Verfahren verschafft werden können. Ab 50.000 Unterstützern in den ersten drei Wochen nach Veröffentlichung wird “ein Petent oder mehrere Petenten in öffentlicher Ausschusssitzung angehört. Der Ausschuss kann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschließen, dass hiervon abgesehen wird.”