Tag Archives: Online-Spiele

Ingress Resistance calling

resistance-communityIch bin seit gestern dank einer Einladung von RazorLocal Teil der Resistance. Also wer eine konzertierte Aktion in Darmstadt plant kann mich ja gerne mal kontaktieren. 😉

Das Spiel dazu heißt Ingress und wird von einer Tochterfirma von Google entwickelt. Es ist ein ARL (Alternate Reality Game) und eine Mischung aus Geo-Caching und Rollenspiel. Durch zahlreiche Portale, die sich in freizugänglichen öffentlichen Plätzen befinden dringt die Exotic Matter (XM) in unsere Welt, die erst vor kurzem im CERN entdeckt wurde.

SNP_2865951_en_v0Diese Portale müssen geschlossen und verteidigt werden, denn die so genannten Erleuchteten (Enlightened) versuchen die Portale zu öffnen und zu kontrollieren. In Darmstadt sieht das soweit schonmal ganz gut aus.

Und ich bin schon auf dem besten Wege zu Level 2. Ich hoffe, dann schaffe ich es auch mal ein Portal, dass von den Erleuchteten kontrolliert wird zu hacken. Im Moment kann ich nur Portale, die schon von der Resistance kontrolliert werden, upgraden und mit anderen Portalen verknüpfen, denn auch das stärkt die Verteidigung.

Drakensang Online (oder doch Diablo 2)

Mh, Bigpoint Berlin hat das neue Browsergame Drakensang Online vorgestellt, dass Q2/2011 rauskommen soll. (Also ca. ein Jahr vor Diablo 3. *grrrrr*) Und wie komme ich dabei nur auf Diablo? Seht selbst:

Und wer sich jetzt – so wie ich – freut, Das Schwarze Auge als Grundlage für das vielleicht erste relevante browserbasierte Action-Rollenspiel zu sehen, dem sei gesagt, dass Drakensang Online nicht auf DSA-Regeln beruhen wird. Schade.

(via: browsergames.de)

DAK definitiv inkompetent

Im aktuellen DAK-Mitgliedermagazin “Start” befindet sich ein ahnungsloser Artikel über die Gefahren von Online-Spielesucht. (Leider ist der Artikel nicht online.) Ich habe herzlich gelacht. Der hilflose Redakteur ist sich nicht zu schade, den Artikel aus der Sicht einer Freundin von einem Onliner-Gamer zu schreiben.

“Jan war so sehr mit seiner virtuellen Welt in Computerspielen “World of Warcraft” oder “Second Life” verwachsen, wir haben kaum noch miteinander geredet.”

… heißt es da. Die Schnittmenge von WoW- und Second-Life-Spielern liegt ja wohl mal bei null, da hätte sich der Redakteur schon mal entscheiden sollen. Erinnert mich irgendwie an die Krankheitsbescheinigungen, die ich in meiner Schulzeit selbst geschrieben hatte (“bin erkältet und hatte mir den Knöchel verstaucht”). Jedenfalls probiert die Gamer-Freundin selbst diese gefährlichen Spiele – hier WoW – aus.

“Anfangs haben wir nur E-Mail-Adressen ausgetauscht, dann uns bei Xing vernetzt (!).”

Der Autor von diesem Schund kann sich dann noch nicht mal entscheiden, ob die besagte Freundin im Büro arbeitet oder Studentin ist.

“Dass ich nach sieben Monaten Realitätsflucht die Kurve gekriegt habe, verdanke ich meiner eigenen Stärke und meiner Familie. Sie wollte mich nicht mehr vermissen. Also habe ich mich zum Ausloggen gezwungen, war viele Wochen lang online. Heute spiele ich wieder, aber unregelmäßig. Jan auch. Wir haben gelernt, unsere Freizeit wieder anders zu genießen.”

Happy End? Mit Nichten. Unter dem Hinweis: “Hier droht Suchtgefahr:” finden sich folgende Webapplikationen:
1. Starcraft (da kommt dann sogar bald der zweite Teil ^^)
2. Pokerstars (im Sinne von alle Online-Poker-Plattformen)
3. Second Life (jaja)
4. Xing (ich bin ja sowas von suchtgefährdet)
5. World of Warcraft (den lass ich gelten)

Wer feuert den Autor dieser Volksverdummung? Kein Applaus für Scheiße!