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Die Sache mit der Anonymität im Internet

“Das Telemediengesetz verpflichtet die Internetdiensteanbieter, eine anonyme oder pseudonyme Nutzung des Dienstes anzubieten.”
Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar 

Anlässlich des Starts von Spotify in Deutschland, deren Service man nur in Kombination mit einem Facebook-Account nutzen kann, fällt mir nur folgendes ein: Ach, und wie ist das bei der Vorratsdatenspeicherung? Und wie ist das mit den dynamischen IPs im IPv6-Standard? Gibt’s da bitteschön auch ein bisschen Lobbyarbeit, Herr Schaar?

Derweil macht die Musikindustrie und Contentindustrie weiter Druck auf die Politik. Mittlerweile wird hinter den Kulissen schon ein 2-Strikes-Modell (sic!) beraten – von der Bürgerrechtsversagern der FDP natürlich.

Achja, und warum gilt eigentlich für die ISPs nicht, was für Diensteanbieter im Internet gilt?

Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren.
TMG §13 Abs.6 

(via: Neue Osnabrücker Zeitung)

Konzerte auf Youtube bewerben

Öfter mal was neues von Youtube. Nachdem Google ja immernoch mit den ******* von der GEMA über die Musik in ihren Videos verhandelt, während man in den meisten anderen Ländern der westlichen Welt schon im neuen Jahrtausend angekommen ist, macht sich Youtube offensichtlich weitere Gedanken zur Vermarktung ihrer Videos.

Heute ist mir aufgefallen, dass man unter einigen Videos Konzerthinweise findet. Die sind zudem Geo-getargeted (*cool*) und haben den Hinweis “Werbung”. Jetzt kann ich mir nicht so ganz vorstellen, dass Künstler (Casper), Veranstalter (Batschkapp) oder Plattenlabel (Four Music) Youtube irgendwie geartete XML-Datei zur Verfügung stellen. Also spannend, wie die Konzerte dahin kommen, und warum man die mit Werbung (unter)schreibt. Aber vielleicht sind einige Künstler/Veranstalter/Labels doch schon weiter als man denkt.

Oder aber es ist ganz anders. Der Link geht nämlich zum Ticket-Reseller songkick.com. Mh, ob da die Marge groß genug ist für nen CPC Deal mit ner doch recht hohen Abbrecherrate?

Aber weil’s so schön ist – genug der Theorie – geht es hier zu dem Song Michael X von Casper.

Hiob in Darmstadt? Nein, in Darmstadt ist es prima!

Ich zitiere mal den P-Verlag:

Wella bis 2014 schrittweise raus aus Darmstadt. Modehaus Schrumpf Ende Januar 2011 zu. Polster-, Stoffe-, Matratzen- und Markisen-Spezialist Linck schließt nach 250 Jahren. Knöpfe- und Nähbedarfs-Institution Rodenhäuser macht ebenfalls Ende Januar die Schotten dicht. Und die Markthalle im Carree steht nach dem Auszug des Restaurants „Michelangelo“ mittlerweile mehr als zur Hälfte leer. Dieser Darmstädter Herbst ist voll von wirtschaftlichen Hiobsbotschaften für unsere kleine Großstadt.”

Prima, dass da Abhilfe geschaffen wird mit dem P-Sampler Vol. 1 „In Darmstadt ist es prima“. Der liegt jeder zweiten Ausgabe des P-Magazins bei. Hoffentlich erwische ich eine.