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Mainz zieht Entschuldigung faktisch zurück

Mainz hatte ja in menschenverachtender Weise Eintracht Fans dazu gezwungen ihre Fanbekleidung abzulegen, wenn sie in einen neutralen Block wollten, und bei Herbsttemperaturen in T-Shirt oder eben BH das Spiel zu verfolgen. Darauf folgte eine Entschuldigung, in der man von “intern mit dem Präsidium nicht abgestimmten Aktion” sprach. Man habe die Fans „offensichtlich nicht mit dem gebotenen Respekt behandelt“. Und der FSV kündigte an: „Als gute Gastgeber möchten wir die Eintrachtfans in ihren Vereinsfarben auch in Zukunft wieder bei uns im Stadion begrüßen.“

Pustekuchen!!! FSV-Geschäftsführer Michael Kammerer:

„Wir bitten um Verständnis, werden aber bei zukünftigen Spielen dies im Vorfeld deutlicher kommunizieren, damit am Eingang für alle diese Schwierigkeiten nicht mehr auftreten.“ Eine Wiederholung der Aktion ist also für ihn durchaus möglich. Kämmerer schrieb auch, dass „alle gemeinsam entschieden“ hätten, die Entkleidungsaktion durchzuführen.

Weiter so!!!

Skandal in Mainz

Der ach so lustige (laut Selbstaussage Karnevals-)Verein Mainz 05 sorgte beim Gastspiel der Frankfurter Eintracht für einen Eklat. Alle Eintrachtfans, die Karten für den neutralen (!) Zuschauerbereich besaßen, müssten sämtliche Eintracht-Fanutensilien abgeben, um in die Blöcke zu kommen. Viele hatte unter ihren Trikots aber nichts mehr drunter, und der Weg zum Auto, (die meisten waren eh mit dem Zug gekommen) wurde ihnen verwehrt. So waren viele freie Oberköper und eine Frauen in BHs zu sehen. Ihr ein Betroffenenbericht aus dem Forum der Eintracht.

Diese Schikane wurde genau geplant, wir konnten nicht ans Auto um uns Sachen zu holen! Ich sollte mich ausziehen ich hätte nur im BH da gestanden, das war ihnen am Sonntag noch egal! Mein Bruder ist mit NACKTEM OBERKÖRPER rein. Von beistehenden Mainzern wurden wir angepöppelt “Ja zieht den dreck aus” “WO waren da die Ordner”?? Diese Aktion war genau geplant um die Frankfurter zu Schikanieren! Aber das geht jetzt so lang! Von nem Kumpel ist das Trikot weg! Für mich versucht Mainz es so darzustellen das wir in die Mainer Fanblöcke wollten DAS STIMMT NICHT! MAINZ05 WIR WOLLTEN NICHT IN EURE BLÖCKE! In den Fanblöcken haben Gästefans nichts zu suchen! WIR WOLLLTEN IN DIE NEUTRALEN BLÖCKE! Ich wünsche jedem Gegner von *****05 3 Punkte! Diese Stadt ist das letzte die Fans ASOZIALE! Jeder der sich nicht da bei dem Wetter vor allen lachenden Mainzern (Dennen wird das lachen vergehen) ausziehen musste kann es nicht verstehen! Die versuchen jetzt klar zu machen wir wollten bei den Mainzern rein! Das stimmt nicht keiner wollte zu den Mainzern keiner!

Hier noch ein längerer Bericht. Derweil hat der Vorstand von Mainz 05 die Fans der Eintracht um Entschuldigung gebeten.

Wir möchten uns bei allen Eintrachtfans entschuldigen, die bei Betreten des Stadions ihre Fanutensilien abgeben mussten und dabei als Personen und Fans offensichtlich nicht mit dem gebotenen Respekt behandelt wurden“, sagt 05-Präsident Harald Strutz. „Die Maßnahmen am Spieltag entsprachen in keiner Weise unserem Verständnis von Gastfreundlichkeit und vom Umgang mit der Fankultur unserer Gäste. Es hat sich bei den Kontrollen am Stadioneingang nicht um eine Anordnung des Vereins gehandelt, sondern um eine intern nicht abgestimmte Anweisung der Geschäftsführung, über die Vorstand und Management nicht informiert waren. Aufgrund negativer Erfahrungen mit Gästefans in Mainzer Fanblöcken [Das ist natürlich bewusst falsch dargestellt, denn wie oben erwähnt handelte es sich um neutrale Fanblöcke. Einige Medien – wie immer zu faul zum Recherchieren übernehmen diese falsche Darstellung.] in der Vergangenheit und der Einstufung der Partie als Risikospiel ist hier leider überreagiert worden. Zum großen Erlebniswert der Duelle gegen Eintracht Frankfurt gehören für uns auch die lautstarken Fans der Gäste. Wir möchten die Eintrachtfans in ihren Vereinsfarben auch in Zukunft wieder als gute Gastgeber bei uns im Stadion begrüßen.

Viele Zeitungen ignorieren den Vorfall, spielen ihn herunter oder ziehen ihn ins lächerliche. Hier drei Ausnahmen.