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Online Self-Marketing

Ich hatte mich da mal schlau gemacht, was führende Personaler zu dem Problem des gläsernen Arbeitnehmers und Karrieristen so zu empfehlen haben. Selbstverständlich war – nicht überraschend – zunächst die fast einhellige Meinung, man solle doch möglichst alles Private im Internet (Stichwort Web2.0) vermeiden.

Das ganze ist aber vertrackter. Wenn ein Personaler bei einem Einstellungsgespräch tatsächlich vorher das Internet durchforstet, wer garantiert, dass er nicht einen Namensvetter findet? Oder eben doch die ganz alten vermeintlich peinlichen Fotos? Um dieser Googleablity entgegen zu wirken, empfiehlt Jochen Mai von der Karrierebibel einige offensive Gegenmaßnahmen. Da macht der eigene Xing-Account nur den Anfang. Es geht ja vielmehr darum die eigene Sichtbarkeit tatsächlich zu erhöhen und die Qualität anzuheben – z.B. durch Diskussionsbeiträge in Fachforen oder aber auch über öffentliche del.ico.us- oder Amazon-Bücherlisten. So kann man auch für Personalentscheider sein soziales Profil schärfen.

Eine interessante These vertritt auch Ryan Healy. Sie fordert einen gänzlich entspannten Umgang mit dem neuen Medium Internet (im Web 2.0 Zeitalter). Sie glaubt an eine soziale Revolution, die dazu führen wird, dass niemand mehr allzuviel auf negative Eindrücke aus dem Internet gibt, wenn man sie von jedem finden kann.

The more young people enter the workforce the less risk there is that someone will Google them to look for bad behavior. Human resources leaders don’t have the time to sleuth. But also, there just aren’t enough perfect little angels in the world to go around.
I urge everyone: Let’s leave all of our pictures up on whatever social networking sites we use. What we do on the weekends is just as much apart of our lives as our day jobs. Don’t be afraid of your boss seeing a risqué photo of you and don’t be afraid to talk a little business at the bar. The sooner we get past this personal and professional juggling act, the sooner we can see real change in the workplace.