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Star Trek

Komme gerade aus dem neuen Star Trek Film und muss einem der Trekker (hab ich gelernt, dass man Trekker statt Trekkie sagen soll, weil die sich nicht gerne verniedlichen lassen wollen) aus dem Bericht unten fast Recht geben. Das war nicht das The Dark Knight des Star Trek Universums, sondern das Batman Begins. Mit dem jungen Kirk bin ich zwar nur in Teilen voll zufrieden – seine Bewegungsablaufe in der Kneipenschlägerei waren ja wohl mal absolut identisch mit dem alten Kirk, schon cool – aber insgesamt können die jungen Schauspieler schon in ihre Rollen schlüßfen ohne dass es negativ auffällt. Und der Plot und Dramaturgie ist den anderen Star Trek filmen nun wirklich überlegen…

Neuer Star Trek Trailer

J.J. Abrams ist mal wieder am Werk. Und für den im Mai startenden nächsten Star Trek-Film gibt es einen neuen Trailer, der sehr action-lastig ist.

Und wer starke Nerven hat, kann mal auf der Webseite 1.61803398874989484820458683436563811.com (das mit den Nerven ist ernst gemeint) vorbeischauen. Das gehört wohl am ehesten zu Fringe, der Serie, die jetzt auch in Deutschland startet und nicht so wirklich aufregend ist. Alternativ könnte es auch was mit dem Cloverfield Sequel zu tun haben…

Verwackelt im Kleefeld (2?)

Am Dienstag habe auch ich es endlich geschafft mir den Katastrophen/Godzilla-Film des großartigen J.J.Abrams Cloverfield anzuschauen. Ich hab hier ja schon drei mal Werbung für den Film gemacht, allein die gute (virale) Marketing-Kampagne hat es schon verdient, sich den Film mal anzuschauen. Wie man aus den Trailer schon erkennen konnte, ist der Film konsquent mit Handheld-Kamera – im Blair Witch Project-Stil – umgesetzt und setzt dabei auf die ganz subjektiven Eindrücke einer Katastrophe in New York, deren Bilder doch manchmal ganz schön arge Assoziationen bei mir verursachten.

Im Prinzip ist der Film eine konsequente Weiterentwicklung des Sujets des oft unterschätzten Krieg der Welten-Remakes mit Tom Cruise von 2005. Die Geschichte einer Katastrophe aus dem Blickwinkel eine Person. Und der technische Fortschritt macht eben heute ein Szenario wahrscheinlich, dass Menschen direkt am Ort der Katastrophe mit Videokameras oder eben auch Handys filmen, was passiert. Diese Geschichte erzählt Matt Reeves, der Regisseur, und mir macht das Gewackel dann immer nach 20 Minuten Bauchschmerzen, obwohl der Film toll war. Authetisch. Real. Und übrigens auch fatal.

Für mich überraschenderweise gab es dann – also eigentlich sogar noch vor Bundesstart – die Ankündigung eines zweiten Cloverfield Teils. Dieses Cloverfield 2 kann natürlich so einiges kaputt machen (siehe Matrix), aber im IMDB-Forum schwirren schon wieder so einige tolle Gedanken herum, z.B. könnte man die Katastrophe aus der Sicht eines Zivilisten, eines Wissenschaftlers und eines Militärs zeigen. Das würde wohl die Authentizität zerstören, wenn man beim Handheld-Konzept bliebe. Ich lass mich überraschen, der Film soll ja dann schon nächstes Jahr in die Kinos kommen.

EDIT: Eine Super-Rezension gibt es bei endoflevelboss, der auch auf Singer/Songwriter Conor Oberst von der Band Bright Eyes eingeht, der im Abspann auftaucht, obwohl den Film über ja fast gar keine, und von Oberst erst recht keine Musik zu hören ist. Schade eigentlich. Hätte gepasst.