Tag Archives: Facebook

Meine Top 8 Statistiken zur WM (und meine eigenen Überlegungen)

01 – The world cup of everything else – Wallstreet Journal

Vor der WM hatte das Wallstreet Journal ein schönes Was-wäre-wenn-Spiel, bei dem man in Dutzenden Kategorien den Weltmeister krönen konnte.
The world cup of everything else

02 – A Better Way to Rank Soccer Teams – New York Times

Die New York Times kritisierte zu Recht die Systematik des FIFA-Rankings und verglich es sehr plastisch mit dem ELO Ranking, das im Schach zum Einsatz kommt.
fifa ranking

03 – Top Ten Soccer Leagues – New York Times

Hier eine Verteilung der Spieler auf ihre jeweiligen Landesliga – auf die verschiedenen Endrunden gerechnet. Ähnliche Statistiken habe ich mir auch gebastelt (siehe unten).
top ten leagues

04 – The clubs that connect the world cup – New York Times

Und auch auf VEreinsebene gibt es einfach Vereine, die die Welt(spieler) zusammenhalten. Auch dazu gibt es unten mehr.
the clubs that connect the world cup

05 – How Fan Loyalty Changed During the World Cup – New York Times/Facebook

Zu wem gingen eigentlich die Fan-Sympathien nachdem das eigene Team ausgeschieden ist? Das erklären und die New York Times und Facebook.
facebook_support-flow
fan loyalty

06 – Twitter Karte

Twitter hat eine tolle interaktive Karte über Tweets zu den jeweiligen Spielen über eine Zeitachse.
Interaktive Twitter Karte
Tja, mit den Daten von bis zu 618,725 Tweets pro Minute (beim Finale) kann man schon ein paar schöne Auswertungen machen. Wie zum Beispiel auch die folgende:

07 – Twitter Mentions

In welchem Land wurde über welches andere Land zu welchem Zeitpunkt getwittert?
twitter mentions

08 – Fifa Statistiken & Castrol Index

Die FIFA hat ihre Statistikseiten echt gut gemacht. Hier sind die Top-Mannschaften in den Kategorien.
FIFA Mannschaften
Und den Castrol Index kannte ich auch noch nicht, ist aber eine recht spannende Spielerei, die bewertet, ob die Einzelaktionen eines Spieler sich auf das Spiel der Mannschaft positiv oder negativ ausgewirkt hat.
FIFA Castrol Index

Facebook erreicht Ausgabe-Börsenkurs, warum eigentlich?

Im Mai 2012 ging Facebook an die Börse. Mit einem Ausgabepreis von 38$. Mit 421 Millionen Aktien, die Facebook mit seinem Börsengang auf den Markt brachte, hat das Unternehmen bis zu 18 Milliarden Dollar eingenommen. Die TAZ schrieb damals:

Der angestrebte Unternehmenswert von 100 Milliarden Dollar beträgt das Hundertfache des im vergangenen Jahr erzielten Gewinns – eine wahnwitzige Bewertung. Zum Vergleich: Der Marktwert des Konkurrenten Google beträgt das 17-Fache seines tatsächlichen Jahresgewinns. Dabei verdient Google jährlich zehnmal so viel Geld wie Facebook.

Der Tiefpunkt des Facebook-Papiers war erreicht, als der Kurs des Papiers auf 17,55 US-Dollar rutschte. Nun erreichte die Facebook-Aktie also am 31.07. neue Höchstewerte und endlich wieder den Ausgabepreis. Grund hierfür waren erstaunlich gute Quartalszahlen. Zwischen April und Juni verbuchte Facebook Umsatzerlöse in Höhe von 1,81 Mrd. US-Dollar. Von einem Verlust in einer dreistelligen Millionenhöhe im Vorjahr ergab die Bilanz nun einen Gewinn von 333 Millionen Dollar. Der Aktienkurs schoss nach oben.

facebook-aktienkurs
Quelle: OnVista

Die Monetarisierung von Facebook-Inhalten ist nach wie vor nicht so gut. Auch wenn zuletzt 41 Prozent der Werbeeinnahmen von Smartphones und Tablet-Computern kommen, was eine deutliche Verbesserung ist. Die Zahl der aktiven Nutzer, die sich mindestens einmal im Monat bei Facebook anmelden, konnte zwar auf 1,15 Milliarden gesteigert werden, hochgerechnet komme ich da aber nur auf magere 6,30$ Umsatz pro aktiven Nutzer im Jahr. Im Vergleich zu Google sieht das nicht ganz so gut aus, denn die dürften im Verhältnis Umsatz zu Nutzer des Kernprodukts Google Suche nach meinen Berechnungen bei merklich über 40€ liegen. Und das, obwohl die durchschnittliche Nutzungsdauer von Facebook gegenüber Google deutlich höher sein müsste.

Der Grund für die schlechte Monetarisierung ist dabei immer noch die schlechte Ausspielung der Werbung. So habe ich heute folgende Werbung gesehen. Na, ob ich da wohl wirklich die Zielgruppe bin?

facebook-werbung

Quellen:
taz.de
wallstreet-online.de
handelsblatt.de
Statista (1) (2)

Facebook Graph Search – die Personensuche

Ja, gut. Ich dachte ja, das Internet wäre durch die Personensuchmaschine Yasni und deren zweifelhaften Geschäftsmodell schon genug gestraft. Jetzt aber nimmt sich der Daten-Gigant Facebook mit seinem Graph Search dieser vertikalen Suche an (hier erklärt von allfacebook.de). Das ist natürlich eigentlich weit weniger als man eigentlich von den Suchambitionen von Facebook erwarten konnte, irgendwie wollten sie ja Google auf diesem Gebiet Konkurrenz machen.

Gizmodo hat jetzt auch gleich mal aufgezeigt, wozu man eine solche Personensuche noch alles benutzen kann. Wie gesagt – das System kennen wir in ähnlicher Form von Yasni.

Facebook Graph Search nicht immer zum Vorteil der User
Facebook Graph Search nicht immer zum Vorteil der User

Und wieder einmal zeigt sich, dass es sich lohnt ein wenig über seine Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook nachzudenken.

Trending Articles – Facebook News?!

Facebook hat bei mir gerade ganz oben eine Box eingefügt, die sich “Trending Articles” nennt. Dahinter verstecken sich 2 Gossip Meldungen von Yahoo. Eine über Ashley Olsen und eine über Megan Fox.

Klickt man darauf, wird man aufgefordert die Yahoo App zu nutzen – die ja bekanntermaßen jeden Artikel den man liest direkt in die Freunde-Wall von Facebook postet.

Jetzt stellt sich mir die Frage, für wie teuer man sich diesen Werbeplatz erkaufen kann/muss. Nein, ehrlich gesagt bin ich fest davon überzeugt, dass man sich diesen Werbeplatz nicht erkaufen kann, sondern dass da schon ein ernsthaftes Interesse seitens Facebook an einer strategischen Partnerschaft mit einem Player aus dem News-Bereich besteht. Von einer Kooperation mit Yahoo habe ich bisher nichts gelesen, aber vielleicht bastelt Facebook ja an einem Google News für Facebook? Und Google+ experimentiert ja auch schon eine ganze Weile mit Trending Topics.

Die Sache mit der Anonymität im Internet

“Das Telemediengesetz verpflichtet die Internetdiensteanbieter, eine anonyme oder pseudonyme Nutzung des Dienstes anzubieten.”
Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar 

Anlässlich des Starts von Spotify in Deutschland, deren Service man nur in Kombination mit einem Facebook-Account nutzen kann, fällt mir nur folgendes ein: Ach, und wie ist das bei der Vorratsdatenspeicherung? Und wie ist das mit den dynamischen IPs im IPv6-Standard? Gibt’s da bitteschön auch ein bisschen Lobbyarbeit, Herr Schaar?

Derweil macht die Musikindustrie und Contentindustrie weiter Druck auf die Politik. Mittlerweile wird hinter den Kulissen schon ein 2-Strikes-Modell (sic!) beraten – von der Bürgerrechtsversagern der FDP natürlich.

Achja, und warum gilt eigentlich für die ISPs nicht, was für Diensteanbieter im Internet gilt?

Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren.
TMG §13 Abs.6 

(via: Neue Osnabrücker Zeitung)

Recap Webmontag #36 in Frankfurt

Ich war gestern zum ersten mal auf dem Webmontag in Frankfurt in der Brotfabrik im Rödelheimer Ghetto. Da wollte ich schon seit langem endlich mal hin – den Organisator Darren Cooper hatte ich schon mal auf dem vorletzten Rhein-Main BarCamp kennengelernt. Die Vorträge waren jetzt auf den ersten Blick für mich nicht so übermäßig spannend.

  • SASS – Ein Werkzeug zur CSS-Gestaltung

  • Der erste Vortrag über SASS von Daniel Fitzpatrick war wohl der, der mir beim Daily Doing am meisten weiterhilft. SASS ist eine tolle Möglichkeit seine CSS besser zu programmieren. SASS steht nicht umsonst für Syntactically Awesome Stylesheets. Da empfehle ich jedem Webentwickler, der noch nichts davon gehört hat einen Blick drauf.

  • #hackffm on Stage

  • Als nächstes stellten sich die Jungs vom hackerspace Frankfurt vor. Die hatten auch zwei wirklich coole Projekte mitgebracht. Einmal ihren 3D-Drucker, der einen großen Teil seiner Bauteile selbst drucken kann, und der echt coole Sachen aus einem Stärke-basierten Grundstoff drucken kann – natürlich alles Open Source. Leider hab ich nur einen gedruckten Frosch bekommen und keinen Star Trek Communicator:

    Im April macht der hackerspace einen Workshop, in dem man sich in zwei Tagen selbst einen solchen Drucker bauen kann. Materialkosten liegen bei 750€ plus eine Workshopgebühr von 100€.
    Und als zweites Projekt hatten die Jungs buntich dabei. Eine Riesen-LED, das tolle Farbsachen machen kann und modular ist. Aber das konnten sie definitiv besser erklären als ich jetzt. 😉

  • Internet Videos – gestern, heute, morgen

  • Christian Zengel von Sysops.tv hielt da ein Wahnsinnsvortrag über Videoaufnahmen und Streaming. Ich glaube, wenn man da ein wenig mehr Grundwissen (und deutlich mehr Apple-Equipment) als ich gehabt hätte, könnte man morgen als Profi Videos aufnehmen. Wirklich eindrucksvoll. Christian wollte den Vortrag noch online stellen, leider ist er es bisher noch nicht.

  • DFS & Facebook

  • Florian Schrodt von der Deutschen Flugsicherung aus Langen ist PErsonalreferent dort und hat deren Personalmarketingmaßnahmen ins Soziale Netz getragen. Vor allem in Facebook ist die DFS nun aktiv, denn sie brauchen jedes Jahr 150 neue Kollegen und dafür brauchen sie 6.000 Bewerber. Denn: man kann da zwar mit 68.000€ Einstiegsgehalt super verdienen, aber die Eingangsbedingungen sind schwierig. Zwar muss man nur Abitur haben und unter 24 sein, aber man muss sich extrem gut konzentrieren können und Stress gut kompensieren.
    Florian jedenfalls zog ein sehr positives Fazit über die Personalrekrutierung und -bindung via Facebook, obwohl ich ein wenig skeptisch bin, ob das für dieses nicht gerade sehr sexye Unternehmen in meiner Heimatstadt Langen wirklich ein guter Kanal ist.

    #wmfra