Ups, sind da etwa 2,8 gb Daten aus Facebook gefallen? Naja, jetzt gibt es sie als torrent. Aber was macht man damit? Ganz klar: Die Liste der häufigsten Vornamen und Nachnamen der Facebook User – hier zumindest mal die Top 10:
977014 michael
963693 john
924816 david
819879 chris
640957 mike
602088 james
584438 mark
515686 jason
503658 robert
484403 jessica
913465 smith
571819 johnson
512312 jones
503266 williams
471390 brown
386764 lee
360010 khan
355639 singh
343220 kumar
324972 miller
Das Torrent enthält übrigens:
- Die URLs aller searchable Facebook User-Profile
- Die Namen jedes searchable Facebook Users (unique and by count – perfect for post-processing, datamining, etc.)
- Errechnete Listen, inklusive Vornamen, Nachnamen mit jeweiliger Anzahl etc.
- Die Programme und Tools die notwendig waren, um das alles zu erstellen

Tags: Datenschutz, Facebook
30. July 2010 | Netzwelt | Kein Kommentar
So richtig ahnungslos zeigten sich mal wieder die Politik & die klassische Medien. Gestern bei Maybritt Illner war es bezeichnend, dass sich gerade die ZDF-”Journalistin” (*haha*) Andrea Kiewel (Zitat: “Wofür braucht ein Kind ein Handy?”) und die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner es sich extrem einfach machten und anscheinend komplett ohne Sachkenntnis Ihre Ahnungslosigkeit in einer Naivität zur Schau stellten, die sich noch nicht mal als populistisch bezeichnen lässt.
Für Aigner war schon die Tatsache, dass Google kontext-relevante Werbung ausliefern kann, der Gipfel des Zukunftstechnik. Frank Schirrmacher übte sich im Intellektuellen Kulturpessimismus, wie man es von ihm gewohnt ist.
Wer das ganze nachsehen will, kann das unter der Mediathek des ZDF:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/1015684/Ausgesp%C3%A4ht-und-abgezockt-im-Internet

Tags: Andrea Kiewel, Facebook, Frank Schirrmacher, Google, Ilse Aigner, ZDF
9. April 2010 | Netzwelt, Politics | Kein Kommentar
Das ist ja eine spannende Wendung im uns in Deutschland bevor stehenden “Social Web”-Krieg zwischen Facebook und den Facebook-Klonen StudiVZ und SchülerVZ. Die Samwer-Brüder, die mit der Investition in Jamba ein vermögen machten und (unter anderem) in die Social Community-Plattform StudiVZ steckten, und diese vor kurzem an das Holtzenbrinck-Konsortium lukrativ verkauften, steigen bei der Konkurrenz ein. Und zwar nicht unwesentlich.
Nach Microsoft (USA) und Li Ka Shing (Asien) zeigt der erst dritte Investor, den Facebooks Gnade zu Teil wird, die klare Stoßrichtung auf den deutschen Markt. Gut, Knowhow bringen die Jungs wohl jetzt erstmal nicht unbedingt mit. Aber die ein oder andere Insiderinformation über den Konkurrenten, der ja gerade verzweifelt versucht mit Userdaten Geld zu verdienen und unter enormen Monetarisierungszwängen des großen Investors zu stehen scheint, wird schon drin sein. Das wird ein spannendes Jahr, und vielleicht schafft es Facebook mit derzeit weltweit 200.000 Registrierungen täglich, ja tatsächlich das angeschlagene StudiVZ zu verdrängen.
Ich jedenfalls kenne schon massig Leute, die in beiden Plattformen angemeldet sind. Siehe auch diesen Artikel einer guten Freundin in der heutigen Ausgabe des Darmstädter Echo (in der Printausgabe könntet ihr dann noch ein tolles Zitat von mir bewundern). Ich persönlich finde beide Plattformen auf ihre eigene Art furchtbar unaufgeräumt und nutzerunfreundlich, aber das hat junge Internetnutzer ja noch nie vom Networken abgehalten (siehe das mittlerweile in Deutschland marginalisierte, aber in den USA noch immer populäre Myspace).
Nachtrag: Es könnte auch ganz anders kommen, glaubt man Martin Weigert und seinen 10 Gründen warum Facebook StudiVZ kaufen könnte.

Tags: Facebook, MySpace, Samwer, Social Web, StudiVZ, Venture Capital
16. January 2008 | Netzwelt | 6 Kommentare
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