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Wie sich Lena Meyer-Landruth der Bild verweigert

Unter http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/lena304.html kann man sich mal anschauen, wie Lena Meyer-Landruth sich in der Zeit vor dem Eurovision Song Contests ganz ohne den Boulevard und peinliche Familienangelegenheiten und insbesondere ohne die so genannte Bild-“Zeitung” in Szene setzt. Ich finde sie extrem sympathisch und hoffe das beste für sie.

Auch wenn ich wohl eher auf dem Schlossgrabenfest sein werde. Das ist immerhin auch ein Musik-Event von Weltrang. *g*

Eurovision jetzt auch mit Masken

Was lernen wir also aus dem gestrigen Eurovision Song Contest, den ich während kurzer Pausen vom Korrekturlesen meiner Magisterarbeit leider nur peripher mithören konnte?
Gut, dass Finnland gewonnen hat. Warum gut? Das finnische Slipknot-Double Lordi (siehe Bild) repräseniert ein Crossover von Rock und Glamour (wie z.B. auch Marilyn Manson oder The Darkness), dass sich eben nicht zur reinen Spaßnummer degradieren lässt wie noch vor ein paar Jahren Knorkator (“Böse”). Außerdem war es schön zu sehen, wie Thomas Hermanns fast daran verzweifelte, dass weder der deutsche Beitrag noch ein anderes an Nichtigkeit nicht zu übertreffende Kleinod gewinnen konnte. Weder die Aal glatte Schwedin, noch andere hübsche junge Frauen (Türkei, Griechenland, u.v.a.m.) standen dieses Mal im Vordergrund. Musikalisch kam die beste Nummer des Abends überaschenderweise aus Bosnien. Respekt! Balkanklänge sind nun wirklich nicht mein Ding, aber der Song und der Sänger waren wahrscheinlich das Authentischste, was der Grandprix seit 50 Jahren gesehen hat. Also kein Klamauk aus Litauen, kein Pseudo-Rap aus England (obwohl die Mädels in Schuluniformen geil waren) und kein armenischer männlicher Ruslana-Abklatsch hat gewonnen. Da gibt es also wirklich schlimmeres.

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