Persönliche Konferenz – Bundesliga Liga total

So, ein Wochenende mit dem neuen Feature von T-Entertain Liga Total!, der persönlichen Konferenz. Das ist ja das Feature auf das fast jeder Fußballfan gewartet hat – eigentlich. Endlich eine Live-Konferenz ohne das nervige Spiel Mainz gegen Freiburg. Gemütlich Fußball gucken. Man schaut der eigenen Mannschaft zu, und will vielleicht noch über die Spiele der 2-3 Topmannschaften oder des Top-Spiels informiert werden, mehr nicht. Kein Nürnberg, Kaiserslautern, Hannover.

Liga total! kann das jetzt. Man wählt einige Spiele aus und entscheidet sich für ein Hauptspiel (das ist optional). Das läuft dann erstmal, und immer wenn ein Tor fällt, bei einem Spiel, das man für die persönliche Konferenz ausgewählt hat, bekommt man ein Bild-im-Bild-Hinweis und sieht den Torjubel eingeblendet. Will man zum anderen Spiel rüberschalten, gibt es eine Kurzwahltaste, und genauso schnell geht’s wieder zurück.

Das ganze hat erstaunlich gut funktioniert, auch wenn es am ersten Spieltag (peinlich, peinlich) Tonprobleme gab und die Steuerung der persönlichen Konferenz mit der T-Entertain Fernbedienung erstmal ein wenig gewöhnungsbedürftig war. Hat aber alles in allem gut funktioniert.

Das interaktive Angebot der Live-Konferenz wird also immer besser. Die Blitztabelle und die Zwischenstände gibt es nur noch, wenn ich sie sehen will. und so reduzieren sich das Spielfeld überlagernde Banderolen auf das wesentliche. Auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Jede Minute Bundesliga-Fußball ohne Mainz ist toll.

Liga total! vs. Sky Bundesliga

einen Monat vor Anpfiff der neuen Bundesligasaison geht der Preiskampf um die beste Pay-TV Bundesliga Berichterstattung wieder los. Sky hat alles probiert und sogar mit Bild kooperiert – herausgekommen ist ein Angebot von 19,90€ für Sky bundesliga und Sky Welt bis Ende des Jahres und danach happige 32,90€.
Dabei steckt Sky in aren Finanznöten und in den Fußballforen dieser Republik gibt es Threads dazu, was man den Kundenbetreuern alles herauspressen kann, wenn der Vertrag derzeit ausläuft.
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Die Telekom geht mit einer vernetzten Kampagne für LIGA total! an den Start. Im Mittelpunkt steht die wahre Fußball-Leidenschaft. Die TV-Spots, die ab dem 19. Juli über die Bildschirme laufen, wurden überwiegend mit Laiendarstellern gedreht. Der Clou: Egal ob im Fernsehen, auf Plakaten oder im Internet – die Kampagne wird in den unterschiedlichsten Medien regional ausgeliefert und miteinander vernetzt.
Der Inhalt: Fans verschiedener Fußball-Clubs bekunden ihre innige “Feindschaft” zu den Anhängern anderer Vereine. So wünscht sich beispielsweise Hamburger Kiezgröße und St. Pauli-Fan “Inkasso-Henry” einen Spieltag ohne den Lokal-Rivalen HSV. LIGA total! erfüllt ihm diesen Traum. Denn mit dem innovativen Feature “Persönliche Live-Konferenz” kann man erstmals selbst entscheiden, welche Spiele man sehen will – und welche nicht.Deshalb bekunden Fans verschiedener Fußball-Clubs ihre innige “Feindschaft” zu den Anhängern anderer Vereine. Eine regionale Aussteuerung der Motive ermöglicht es, die Aussagen auf die Vereine der Bundesliga hin anzupassen. Mit Parolen wie “Liebe Kölner, wenn ihr wollt ist Gladbach raus” oder “Darauf hat München gewartet: Live-Konferenz ohne Nürnberg”.

Nur was passiert, wenn der Gladbach-Fan in Köln unterwegs ist und dort die “negativen Plakate” der Kampagne sieht? Ist es nicht so, dass gerade rivalisierende Vereine häufig geografisch eng beieinander liegen? Hoffentlich wird das kein Eigentor.

Kampagnen-Webseite und Angebot – über das ich jetzt noch nichts genaues weiß – kann man ab morgen unter www.ligatotal.de sehen.

Europäische Top-Ligen im Vergleich

Ich finde das immer spannend, die verschiedenen Fußball Ligen in Europa zu vergleichen. Und Deloitte tut das ja immer prima. Und auch in diesem Jahr will ich sie zitieren:

Von den 20 umsatzstärksten Vereinen aus Europa kommen dann doch 5 aus Deutschland (Bayern, HSV, Schalke, Bremen, Dortmund). Das überrascht mich immer wieder, dass selbst in England gar nicht soviel Umsatz hinter den ersten 5-6 Mannschaften gemacht wird.

War was? oder Volkswagen ist Deutscher Meister (Update)

Achja, am Wochenende ist Volkswagen Deutscher Fußball Meister 2008/09 geworden. Zumindest gratulierte des VW Chef noch im Stadion mehrfach dem Volkswagen-Konzern. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob das Freud’sche Versprecher waren, oder ob er das auch so gemeint hat. Möglich wäre beides.

Es bleibt dabei: mir ist es fast lieber, dass die blöden Bayern jedes Jahr Meister werden als dass Vereine, die von Firmen oder Mäzenen Abermillionen geschenkt bekommen (Hoffenheim + Wolfsburg), und somit den Wettbewerb zu einer Farce machen.

Wie man eine Vereinsmannschaft “regelkonform” pimpen kann zeigt das Beispiel Bayer Leverkusen – die wohl auch deshalb als Vizekusen bekannt geworden sind, weil sie eben immer nur soviel Förderung vom Konzern Bayer bekommen haben, dass der Wettbewerb nicht verzerrt wurde.

Update: Ein schöner Beitrag dazu ist auch im Blog-G, dem Eintracht-Blog der Frankfurter Rundschau, erschienen.

Mini-Meisterschaft Norddeutschland

Mit dem erreichen des UEFA-Cup Halbfinals der beiden norddeutschen Bundesliga-Vereine Hamburger SV und Werder Bremen habe wir jetzt eine recht seltsame Entwicklung. Denn die beiden spielen im dortigen Halbfinale gegeneinander – Hin- und Rückspiel und dann steht da noch das entsprechende Bundesligaspiel an. Und zu allem Überflüss spielen die beiden auch im nationalen DFB-Pokal Halbfinale gegeneinander. Das macht 4 Spiele in 18 Tagen. Zwei in Hamburg, zwei in Bremen. Es ist als würden die beiden zu Saisonende noch eine Mini-Meisterschaft ausspielen.

22.04. HSV-Werder DFB Pokal
30.04. Werder-HSV UEFA Cup
07.05. HSV-Werder UEFA Cup
10.05. Werder-HSV Bundesliga

Schlechte Gewinner – schlechte Verlierer

Die TSG “1899″ Hoffenheim ist ja beides: schlechter Gewinner und schlechter Verlierer.

Schlechter Gewinner, das hat sich die Hinrunde in der Bundesliga immer wieder gezeigt. Was wurde nicht geheult über die achso fiesen Fans aller gegnerischen Vereine, die es irgendwie nicht toll fanden, dass ein Milliardär mit einem Fußballverein den deutschen Fußball zerstört. Das führte dann dank Schützenhilfe aus der DFB-Zentrale zur in der Bundesliga-Geschichte einmaligen Lex Hopp, um den armen Dietmar zu schützen.

Dass sie schlechte Verlierer sind, konnten die Hoffenheimer bisher nicht so oft zeigen, weil sie nicht so oft verloren. Aber schon nach der knappen Niederlage gegen die Bayern in der Hinrunde deutete sich da was an mit Brutalo-Fouls und Schauspieleinlagen. Jetzt – nach drei gar nicht mal so schlechten Spieltagen der Rückrunde – gibt es natürlich etwas zu meckern und einen Schuldigen zu suchen. Der ist schnell gefunden: die Medien.

“Über Wochen und Monate haben meine Spieler gelesen, wie gut sie sind. Sie wurden wie Popstars behandelt, wie Models abgelichtet. Für die Medien waren plötzlich die Handtaschen der Freundinnen interessant. Mit schwachsinnigen Dingen wurden die Spieler konfrontiert, da fiel es dem ein oder anderen vielleicht etwas schwer, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren”

Moment mal. Ja, klar die mediale Aufmerksamkeit in der Form hat es zwar wohl noch nie für einen Bundesligisten, der nicht Beyern München heißt, gegeben. Aber das war doch weitestgehend kritiklos und immer zu Gunsten der Hoffenheimer. Nur mal als Beispiel die Gästeliste der Sendung Aktuelles Sportstudio auf ZDF:

23.August 2008 Gast Ralf Rangnick
4.Oktober 2008 Gast Vedad Ibisevic
1.November 2008 Gast Dietmar Hopp
22. November 2008 Gast Marvin Compper
20.Dezember 2008 Gast Selim Teber
31.Januar 2009 Gast Ralf Rangnick, Dietmar Hopp, Selim Teber (zudem die Sendung aus Hoffenheim).

Die Hoffenheimer stellten somit in der Saison 2008/2009, mit Ausnahme des Septembers jeden Monat einen Studiogast im Aktuellen Sportstudio.

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