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Buchmesse 2011

Ich habe es dieses Jahr mal wieder geschafft ein paar Stunden auf die Buchmesse zu gehen. Es ging mir persönlich vor allem um die Distribution via eBooks, von der ja viele erwarten, dass sie nun mit den neuen Tablets einen wahren Boom erleben wird. Der Markt ist fragmentiert und nicht nur die Deutsche Telekom versuchte an einem recht einsamen und uninspirierten Messe-Stand mit ihrem neuen Produkt PagePlace den Markt zu beackert. Gefühlt jeder Verlag, der etwas auf sich hält bringt eigene Hardware oder Apps heraus. Das gibt noch ein lustiges Hauen und Stechen (siehe auch den Kommentar von Sascha Lobo).

Spannend sind natürlich auch die Promis, denen man einfach so begegnet. Charlotte Roche war einfach immer mich herum. Alice Schwarzer steht einfach mal neben dir und Richard David Precht. Am tollsten war Roger Willemsen, der auf seine engagierte Art und Weise die Literaturwelt von 1800 bis 1950 Revue passieren ließ – eine Tour de Force durch die Höhen und Gipfel dieser literarischen Epoche.

Achja, und dann war da noch das Gastland Island, dass einen sehr stimmungsvoll gestalteten Messeraum füllte. Mit dunklen Installationen und kuscheliger Leseatmosphäre und vor allem: ohne E-Reader. Mal sehen, ob ich bald auch mal eine Rezension eines isländischen Autors auf schoenerlesen.de veröffentliche, ich habe mir da schon einen Roman von Halldór Laxness augeguckt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Buchmesse 2006

Ohne Fotos, aber dafür mit einer ganzen Menge Visitenkarten bin ich gestern von den Fachbesuchertagen der Frankfurter Buchmesse zurückgekehrt. Hab viele Leute gesehen, Prominente wie Horst Köhler, Udo Jürgens, Hellmuth Karasek, Karl Dall, Klaus Töpfer, Albert Speer und einige andere. Übrigens auch Sasa Stanicic in einer Podiumsdiskussion über den jugoslawischen Sprachraum. Jetzt tun mir die Füße weh und die Schultern wegen der schweren Tüten mit den ganzen Leseexemplaren …

Wen ich leider nicht zu Gesicht bekommen habe, war Christian Kracht. (O-Ton Mann vom KiWi-Verlag kurz vor 12 Uhr: “Ja, der ist da, war auch schon am Stand, ist sogar ausgeschlafen.”) Schade, schade, schade … da hätte ich echt einige Fragen gehabt.