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Mein erstes Mal bei Google

Google Adwords Acadamy 2008 KölnGestern war ich auf der Google Adwords Acadamy in Köln. Da musste ich doch ganz schön früh aufstehen, aber es gab ja auch so einiges an Seminaren und Informationen aus erster Hand nimmt man doch immer gerne an, wenn man sie kriegen kann.

Google Adwords Acadamy 2008 KölnNeben einer Usability Agentur gab es also eine ganze Menge Googler, die leider auch keine wirklichen Insider-Informationen auspacken konnten, aber prima für die Beantwortung individueller Fragen offen waren und auch lustige Würfel in Google-Farben dabei hatten. Eigentlich ging es zwar nur um das Google Produkt Adwords (die Textlinks auf Google und von Google), aber auch andere Google-Tools wurden ausführlich besprochen undvorgestellt.

Google Adwords Acadamy 2008 KölnSpannend war auch zu sehen wie die denn so drauf sind, die Googler. Die meisten waren aus Dublin angereist (der Europazentrale), aber auch einige aus Hamburg. Erstaunlicherweise war die Frauenquote sehr hoch. Wobei das auch daran gelegen haben dürfte, dass ja nicht gerade die Techniker, sondern eher die Kundenberater vor Ort waren.

Google Adwords Acadamy 2008 KölnDie ganze veranstaltung war natürlich, für so gute Kunden wie meine Firma, kostenlos – und es gab lecker Essen rund um die Uhr. Zum Abschied sogar eine Sigg-Flasche “auf der größer Google steht als Sigg”.

Außerdem habe ich eine kleine Pause genutzt und mir ganz Pilgermäßig das einzig nicht hässliche dieser Stadt angeschaut und zwei Fotos gemacht. Eins von außen, über die Köpfe der Touristen hinweg, und eins von innen (den Dreikönigenschrein, in dem sich nicht nur die Gebeine der hl. drei Könige, sondern auch die der heiligen Gregor von Spoleto, sowie Nabor und Felix).

Kölner DomKölner Dom

ASCII-Anzeigen bei Google Adwords

ASCII-Anzeigen sind ein neuer Trend in den Google Adwords und soweit ich das richtig einschätze von Google nicht wirklich gern gesehen. Sixt hatte mit der Werbeagentur Jung von Matt in letzter Zeit nette Versuche mit Auto-Piktogrammen und Matthias Süß hat da auch ein wenig mit rumgespielt.

Das sieht alles sehr witzig aus. Ich glaube, da werde ich die nächsten Wochen hoffentlich auch mal dazu kommen ein wenig Brainpower reinzuinvestieren. Wenn man den Gerüchten um die zugehörigen Klickraten glauben schenkt, definitiv keine Fehlinvestition.

Google wirbt mit Folkert Knieper !!!

Im November hat mir Google einen 100€-Gutschein für Adwords geschenkt, weil ich ein treuer Adsense-Kunde bin, oder so. (AdWords ist quasi für Textwerbung-Anzeigenschalter und AdSense der Name für das selbe nur aus Sicht des Webseitenbetreibers, der die Anzeigen veröffentlicht.) Der ist im Dezembertrubel ein wenig liegen geblieben, obwohl ich schon fest vor hatte ihn zu nutzen.

Nett, wie Google nun mal ist, bekomme ich heute eine Mail in der ich erinnert werde, dass ich den gutschein nur noch bis zum 31.01.08 einlösen. Cool, dachte ich, super Service. Doch dann lese ich weiter und da steht dann folgendes:

DAS SAGEN ERFOLGREICHE PUBLISHER ÜBER GOOGLE ADWORDS:
„AdWords hatte ich anfangs nur eingesetzt, um das System der Werbeauslieferung
bzw. Preisermittlung besser zu verstehen. Mittlerweile nutze ich AdWords sehr
intensiv, um unser Produkt gezielt Kunden näherzubringen. AdWords macht Marions
Kochbuch mit Sicherheit bei 200.000 Werbe-Einblendungen pro Tag immer mehr zu
einem feststehenden Begriff in der Koch- und Lebensmittelszene. Meine
Empfehlung wäre, auf jeden Fall AdWords auszuprobieren, bevor man Geld für
Suchmaschinenoptimierung ausgibt.“
– Folkert Knieper von marions-kochbuch.de

Und das ist ja mal der Oberhammer. Folkert Knieper und marions-kochbuch.de sind eine der bekanntesten Internet-Abzocker in Deutschland. Die bieten auf ihrer Seite, die absichtlich nicht verlinkt ist, Kochrezepte und unmengen an suchmaschinenoptimierten Bildern an. Diese Suchmaschinenoptimierung führt dazu, dass die bilder in der Google Bildersuche immer ganz weit vorne sind. Verwendet nun jemand eines der Bilder in Foren oder auf seiner Webseite folgt sofort eine Abmahnung. Dieses betrügerische Geschäftmodell (man nennt diese Seiten auch Bilderfallen-Webseiten), welche das Vertrauen in das Internet durch reaktionäre Urheberrechtspolitik auf das schwerste schädigt, soll also fähig sein ein Testimonial zu formulieren. Pfui Teufel, Google. Shame on you!

Auch in anderen Blogs stößt das bitter auf: siehe webseeings.org und candoom,