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Warum Christoph Daum gut für meine Eintracht ist

… mh, weiß ich auch nicht. Ich sitze jetzt hier seit 30 Minuten und versuche mir da stichhaltige Argumente einfallen zu lassen. Gut, ich trauer ja auch immernoch Friedhelm Funkel nach, mit Michael Skibbe bin ich nie so recht warm geworden.

Unbestritten istwar er Daum ein guter Trainer und Motivator. Aber die Bundesliga ist aktuell so bewundernswert wegen all der Dutts, Oennings, Tuchels (*würg*) und Klopps. Und die Eintracht holt sich das Auslaufmodell Christoph Daum?

Ich will seine Drogen-Geschichte mal explizit ausklammern – das macht ihn weder zu einem schlechten Menschen oder Trainer. Arnd Zeigler schrieb mal etwas über Werner Lorant (der ja die Eintracht sowohl trainiert als auch für sie gespielt hat), das auch für Christoph Daum stimmt: “Man sagt ja oft, ein Spieler sei ein positiv Fußball-Verrückter. Bei ihm stimmt das auch, bis auf das positiv und das mit dem Fußball.”

Ich kann nur hoffen, dass Daum geläutert ist, und dass in seinen Ausagen zum Beispiel in dieser Pressekonferenz von vor wenigen Jahren als Trainer des 1.FC Köln sehr viel Wahrheit und wenig Unwahrheit steckt. Und es bleibt mir ein Mantra im Abstiegskampf 2011: “Alles wird gut!”

(Bildquelle: superbass CC BY-SA 3.0)

Polizeiwillkür in Sachsen

Ja, unten in dem Film kann man die Polizei ja noch loben, wie sie mit den englischen Hooligans umgegangen sind hat sicherlich zu einer vorläufigen Deeskalation der Lage geführt. Allerdings wird auch dort schon angedeutet, dass der Umgang mit den deutschen Fans (ich betone hier Fans, nicht Hooligans) weit weniger zimperlich ist. Gestern ist jetzt wieder zu einem Akt staatlicher Polizeiwillkür gekommen, bei einem Zweitligaspiel zwischen dem 1.FC Köln und Aue. Während des Spiels in Sachsen wurden wohl einige Rauchbomben gezündet. Ein Umstand, der zwar nur bedingt gutzuheißen ist, jedoch nicht allzu ungewöhnlich und relativ ungefährlich. Was danach folgte, fasst in diesem Blog ein Kölner Rechtsanwalt zusammen.

In einem Artikel des Kölner Stadtanzeigers klingt es schon ein wenig an. Eine Polizistin, die in zivil Augenzeugen wurde schreibt im Kölner Forum, in dem durchaus kontrovers über die Vorgänge diskutiert wird, folgendes:

Ich war heute im Stadion. Ich habe nichts abbekommen. Da lag aber auch nur daran, dass ich keine super Stewardess bin, sondern zu den “Feinden” gehöre. Mein Dienstausweis hat mich heute davor gerettet, nicht voll was auf die Fresse zu bekommen. Dadurch, dass ich den dabei hatte, konnte ich mir 2 Frauen und 1 Kind schnappen und durch eine Absperrung verschwinden. Als ich zurück wollte, obwohl ich meinen Ausweis gezeigt, wurde mir der Knüppel vors Gesicht gehalten. Hätte ich den nicht dabei gehabt, wär dieser Knüppel hundertpro in meinem Gesicht gelandet, da bin ich mir tot sicher. Willkür gibts nicht? Tja, das hab ich selber bis vor ein paar Tagen behauptet, aber heute musste ich ansehen, dass die Welt doch ein wenig anders aussieht. Wie gesagt ich hab schon sehr viel gesehen, aber sowas ist mir noch nicht passiert. Es wurde wirklich wahllos auch auf Frauen und Kinder!!! drauflosgeprügelt. Von Deeskalation, was man tagtäglich von seinen Vorgesetzten eingetrichtert bekommt, keine Spur. Ich werde nie wieder Kollegen in Schutz nehmen, die ich nicht kenne. Das war heute nur einen gewaltgeile Horde Irrer in Uniform. Ich schäme mich abgrundtief für die Personen