Am Mittwoch bekam ich Post auf die Arbeit und das ist schon etwas besonderes, weil so häufig bekomme ich keine Post an meine Firmenadresse. Es war ein kleines Päckchen von Antipreneur-Shop – und das ist digitale Boheme at its best. Der kluge Kopf der dahinter steckt ist Jacob Chromy – der mit mir auf der Schule war – und er hat mit anderen einen Shop konzipiert, der alle Online Shops mit seiner Schlichtheit und seinen Produkten ad absurdum führt.
In meinem Päckchen war ein Kriegs-Quartett drin und der “Beta”-Button “beta is bettr”. Ganz besonders toll finde ich ja noch die Waldbrandtapete. Verstanden habe ich das Ganze noch nicht. Klar, es ist ein unkommerzielles Kunstprojekt – aber einige Produkte sind so gut, dass es da bestimmt einen Markt dafür gibt. Nur kaufen kann man die Dinge nicht, nur spenden. Oder wie jetzt …
Ach ja, der Blick auf das Anschreiben lohnt sich. Da steckt echt Liebe im Detail (inkl. dem Bleistift anstelle des Shop-Logos – quasi mal dein eigenes Logo).
P.S.: Twittern tut der Antipreneur auch.
Am Mittwoch bekam ich Post auf die Arbeit und das ist schon etwas besonderes, weil so häufig bekomme ich keine Post an meine Firmenadresse. Es war ein kleines Päckchen von Antipreneur-Shop - und das ist digitale Boheme at its best. Der kluge Kopf der dahinter steckt ist Jacob Chromy - der mit mir auf der Schule war - und er hat mit anderen einen Shop konzipiert, der alle Online Shops mit seiner Schlichtheit und seinen Produkten ad absurdum führt.
In meinem Päckchen war ein Kriegs-Quartett drin und der "Beta"-Button "beta is bettr". Ganz besonders toll finde ich ja noch die Waldbrandtapete. Verstanden habe ich das Ganze noch nicht. Klar, es ist ein unkommerzielles Kunstprojekt - aber einige Produkte sind so gut, dass es da bestimmt einen Markt dafür gibt. Nur kaufen kann man die Dinge nicht, nur spenden. Oder wie jetzt ...
Ach ja, der Blick auf das Anschreiben lohnt sich. Da steckt echt Liebe im Detail (inkl. dem Bleistift anstelle des Shop-Logos - quasi mal dein eigenes Logo).
P.S.: Twittern tut
Tags: Antipreneur, Digitale Boheme
28. February 2009 | Netzwelt | Kein Kommentar
Und wiedereinmal war sie in den letzten Tagen unterwegs, die DFB-gestützte PR-Maschinerie vom Milliardärs-Club TSG Hoffenheim. Was war passiert? Zwei Spieler erschienen nach einem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach 10 Minuten zu spät zum Doping-Test. Der Fall ist eigentlich klar, denn das gilt nach den NADA und WADA-Statuten als Doping und wird mit einem Jahr Sperre der Spieler bestraft (und evtl. Punktabzug für das entsprechende Spiel). Das ist so, weil in 10 unbeaufsichtigten Minuten so allerhand passieren kann bei den Leichtathleten genauso wie bei den Radfahrern und eben genauso wie bei den Fußballern.
Dass der Verein verushct zu beschwichtigen ist verständlich, dass sich da auch DFB-Offizielle anschließen war leider zu erwarten. Borussia Mönchengladbach hat logischerweise Protest gegen die Wertung des Spiels eingelegt, bei dem es zu den Vorfällen gekommen ist und sieht sich nun sogar Anfeindung von Vereinsverantwortlichen gegenüber. Verkehrte Welt.
Wenigstens steigen die klassischen Medien nicht auch auf den DFB/TSG-Zug auf und bleiben auf striktem Anti-Doping-Kurs: SPON, FAZ. Derweil lehnte sich der Hoffenheimer Trainer Ralf Rangnick im Südwest-Fernsehen sehr weit aus dem Fenster, als er behauptete, dass in der Bundesliga zur Dopingkontrolle ausgeloste Spieler durchaus mit Einverständnis der Dopingkontroll-Ärzte nicht direkt im Doping-Kontrollraum erscheinen müssten und auch andere Trainer ihm diese Praxis bestätigt hätten. Der DFB hat ihn da schon zu einer Stellungnahme zu dieser Behauptung aufgefordert.
Ein schöner Pressespiegel zum Thema findet sich auch hier.
Und wiedereinmal war sie in den letzten Tagen unterwegs, die DFB-gestützte PR-Maschinerie vom Milliardärs-Club TSG Hoffenheim. Was war passiert? Zwei Spieler erschienen nach einem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach 10 Minuten zu spät zum Doping-Test. Der Fall ist eigentlich klar, denn das gilt nach den NADA und WADA-Statuten als Doping und wird mit einem Jahr Sperre der Spieler bestraft (und evtl. Punktabzug für das entsprechende Spiel). Das ist so, weil in 10 unbeaufsichtigten Minuten so allerhand passieren kann bei den Leichtathleten genauso wie bei den Radfahrern und eben genauso wie bei den Fußballern.
Dass der Verein verushct zu beschwichtigen ist verständlich, dass sich da auch DFB-Offizielle anschließen war leider zu erwarten. Borussia Mönchengladbach hat logischerweise Protest gegen die Wertung des Spiels eingelegt, bei dem es zu den Vorfällen gekommen ist und sieht sich nun sogar Anfeindung von Vereinsverantwortlichen gegenüber. Verkehrte Welt.
Wenigstens steigen die klassischen Medi
Tags: Hoffenheim, Ralf Rangnick
23. February 2009 | Sport | Kein Kommentar
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