So sieht Online Marketing mit Flash aus!

Einfach mal den Ton an und die Webseite genießen, mit der ich als Flash-Hasser in keinster Weise in Verbindung stehe. Aber so hat das auszusehen …
Die Online Werbeagentur WM-Team

Droid does

So so. Es kann also alles, was dieses iPhone dingens nicht kann. Droid does. Und Motorola nimmt den Mund ganz schon voll …

Aussehen tut es eher unstylish.

JAKO und dieses Internetdingens

Ich schäme mich in Grund und Boden vor Saisonbeginn ein drei Jahre altes Trikot bei Ebay ersteigert zu haben von meinem geliebten Verein Eintracht Frankfurt. Wie konnte es zu so einer Gefühlsregung kommen?

Der Trikothersteller JAKO, der nebenbei bemerkt bei den Frankfurter Fans sowieso nicht sonderlich beliebt ist, hat vor einiger Zeit ein neues Logo erfunden. Und Sport-Blogger Trainer Baade, der für seine süffisant-satirischen Artikel bekannt ist schrieb darüber. Nachdem den Beitrag geschätzte maximal 400 Menschen gelesen hatte, wurde er von JAKO abgemahnt und zu Unterlassung aufgefordert. Sofort nahm er den Artikel vom Netz, und gab eine Unterlassungserklärung ab, außerdem zahle er einen vierstelligen Betrag an die Firma.

Nun tauchte in einem tschechischen Newsaggregator der Artikel wieder auf. Die Anwältin Sanguinette, die derzeit genauso wie alle mit dem Fall betrauten Mitarbeiter bei JAKO bis Mitte September in Urlaub weilt, verlangt droht nun mit einem fünfstelligen Betrag Vertragsstrafe.

Das Blog Allesaußersport hat das prima recherchiert. Bitte lest diesen Artikel, und wenn es das einzige ist, was ihr heute aufmerksam lest, dann nur den. Denn es stellen sich eine ganze Menge Fragen – einige davon sind wirklich richtig wichtig:

Wie macht man einer Anwältin klar, was ein Newsaggregator ist?
Wie macht man dem Sportbekleidungshersteller klar, wie Scheiße ihr Verhalten ist, und wie sehr das ganze JAKO schadet?
Wie bringt man diesen beiden Akteuren überhaupt bei, was das Internet ist?
Wie meint JAKO das auf seiner Webseite mit dem “20 Jahre Sportsgeist“?
Was muss man tun, um sich Mediatorin nennen zu dürfen? Und kann man diesen Status wieder aberkannt bekommen?

Und wie kann es sich ein normaler Bürger noch leisten, Inhalte im Internet zu publizieren, und somit von seinem Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch zu machen?
Wie ist das noch mal gemeint mit dem “Das Internet ist kein rechtsfreier Raum”?

Weitere Blogs zu dem Thema:
Blog-G
Jens Weinreich
Kid Klappergass
Fritten, Fußball und Bier
off the record
Forum Eintracht Frankfurt

RWE-Monster

Nicht nur Vattenfall ist ein Energiemonster – und nicht nur Shell (“Beyond Petroleum”) versucht in der Werbung ein Image zu produzieren, dass erneubare Energien in den Vordergrund stellt. Z.B. auch RWE …

Coole Reaktion von Ariel

Ich hatte ja tatsächlich eine ganze Menge Nutzer, die sich meinen letzten Artikel angeschaut haben in dem es um Ariel ging. Jetzt habe ich Post bekommen von Ariel. Und zwar freundlich und sehr nett. Deshalb möchte ich daraus zitieren.

(…) der Ariel-10%-Irrtum geistert schon ein paar Tage durchs Web und durch die Mailboxen. Leider handelt es sich dabei um eine Falschmeldung. Auch der Autor der Präsentation, die alles einmal losgetreten hat, distanziert sich heute von seinem Vergleich. Denn dieser stimmt so nicht.
 
Was ist nun passiert?
 
Der Autor der Präsentation hat das neue Produkt nicht wie behauptet mit dem direkten Vorgänger verglichen. Die aktuelle Packung von 2009 hat 1,4 Liter Inhalt = 20 Waschladungen. Der direkte Vorgänger von 2008 hat 1,26 Liter Inhalt = 18 Waschladungen. In der neuen Ariel Packung sind also tatsächlich 10% mehr drin und man kann damit auch 10% mehr Wäschen waschen. Zum Vergleich herangezogen hat der Autor aber versehentlich eine rund vier (!) Jahre alte Packung aus einer früheren Produktgeneration. (Durch die in den Bildern gezeigten Produktionscodes lassen sich die Flaschen eindeutig datieren.)
 
Uns ist natürlich daran gelegen, dass Verbraucher auch im Web nicht unnötig durch Falschmeldungen verwirrt werden, daher würden wir uns freuen, wenn Sie eine entsprechende Information in ihrem Blog veröffentlichen würden. (…) Sollten Sie detaillierte Informationen zur Sache wünschen, schreiben Sie uns doch einfach eine E-Mail. Wir würden uns freuen, mit Ihnen im Gespräch zu bleiben.

Wow, keine direkte Forderung das alles sofort aus dem Netz zu nehmen. Es folgt nur eine Bitte, auch über diesen Irrtum zu berichten. Das nenne ich mal einen souveränen Umgang mit der Blogosphäre. Ein Lob an das P&G Online Reputation Management.

Ariel bescheißt Verbraucher (UPDATE)

Tja, liebes Proctor & Gamble, was alle schon immer ahnten, ist jetzt hier nochmal schön veranschaulicht. So werden Verbraucher getäuscht” und “jetzt mit soundsoviel-% mehr!”-Angebote entlarvt. Schönes Powerpoint, leider nicht von mir. Der Autor war nicht herauszufinden.

Ariel Und Die Mathematik

UPDATE:
Bitte auch http://www.schonleben.de/archives/1249 lesen. Das ganze ist eine Falschmedlung, die von Ariel und Procter & Gamble richtiggestellt wurde.

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