Wann Google Chrome nach Hause telefoniert (Edit)
Das ist ja die spannendste Frage gewesen. Datenkrake Google jetzt auch noch in meinem Browser? Naja, Matt Cutts klärt uns auf, “um Paranoia zu verhindern”, wie er sagt:
* Beim Surfen und Klicken auf Links gehen keine Daten an Google.com
* Gibt man eine URL in die Adresszeile ein, wird dies versendet und Vorschläge von Google.com geladen – dieses Feature kann man ausstellen
* Alle 25 Stunden checkt Google Chrome, ob es Updates gibt
* Alle 30 Minuten lädt es eine Liste an möglichen Malwares und Phishing-Adressen
* Beim Sprachenwechsel lädt Google Chrome eine Quelldatei
* Crash-Reports oder andere anonyme Nutzerstatistiken werden nicht versendet
Im Original gibt’s das ganze auf Matt Cutts Blog zu lesen.
Edit: Bekanntlich erzeugt Chrome ja eine eindeutige ID, die auch beim Versionscheck – also alle 25 Stunden mit der Zentrale abgeglichen wird. Man kann die eindeutige ID jedoch (noch) ganz einfach aushebeln, wie der GoogleWatchBlog schreibt.
Tags: Datenschutz, Google, Google Chrome
3. September 2008 | Netzwelt | No comment
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