Datenschutz in GB
Die BBC berichtet – aufdecken kann man in so kleinen Dimensionen in Sachen Datenschutz in Großbritannien eh nix mehr – von einem Geschäftskunden der Lloyds-TSB-Bank. Für das Telefon-Banking sollte er ein neues Passwort wählen, weil das zuvor von ihm vergebene “Lloyds is pants” (“Llodys ist scheiße”) von einem Bank-Mitarbeiter zu “no it’s not” geändert wurde.
Doch auch der Versuch, telefonische ein neues Passwort einzusetzen, scheiterte am Widerstand des Kundenbetreuers der Bank. Weder “Barclays is better” noch “Lloyds is rubbish” wurden akzeptiert. Für ihn gibt es nun Spezialregeln zur Passwortvergabe. Er durfte nur noch ein nicht mehr als sechs Zeichen langes Kennwort wählen.
Die Bank entschuldigte sich mittlerweile und äußerte, dass Mitarbeiter üblicherweise das Passwort nur bei bestimmten Geschäftskunden sehen könnten, bei denen mehr als eine Person Zugriff auf die Kontobewegungen hätte. Bei anderen Konten sei dies nicht möglich.
(via: heise.de)
Tags: Datenschutz, Großbritannien
1. September 2008 | Anderswo, Politics | Kein Kommentar
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