Argumentation der CSU

Argumentation war ja noch nie die Stärke der Unionsparteien. Ein Beispiel liefert einer der unsympathischsten aus deren Reihen ebi dem Versuch eine zukünftige PKW-Maut zu rechtfertigen. Hier kommts:

CSU-Generalsekretär Markus Söder sagte der Zeitung “Bild am Sonntag”, seine Partei werde einen entsprechenden neuen Vorstoß machen. Eine Pkw-Maut sei gerecht, da in zahlreichen anderen europäischen Ländern Autofahrer zur Kasse gebeten würden.

Da sag ich: “Spring, Söder, spring!”

Um im Anschluss noch die Sinnhaftigkeit in Frage zu stellen dann noch dies:

Um eine stärkere finanzielle Belastung deutscher Autofahrer zu vermeiden, müssten Mineralöl- oder Ökosteuer deutlich gesenkt werden, forderte Söder.

Was soll das dann bringen? Das weiß wohl nur der Söder.

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2 Kommentare

  1. Sehr schön ist dann natürlich auch Tiefensee im selben Artikel:

    “Die Pkw-Maut ist für mich kein Thema”, erklärte Tiefensee in Berlin. Er argumentierte, durch eine Pkw-Maut würden bei gleichzeitiger Senkung der Mineralölsteuer keine Mehreinnahmen für den Straßenbau erzielt. Wenn aber das Finanzvolumen vergrößert werden solle, “wird es für die Autofahrer teurer”, warnte der Minister.

    Traurig, wenn solche Banalitäten tatsächlich jemanden brauchen, der sie ausspricht ;-)

  2. [...] ach und kein Skandal, aber so einfach nicht machbar: Der Kampf gegen den Tanktourismus der CSU. Ganz einfach allen PKWs eine Maut aufdrücken und dann weichen alle PKWs auch noch von Bundesstraßen auf Landstraßen aus. Da wird sich die CSU bei uns vor Ort aber freuen… die beklagt nämlich gerade den gestiegenen Verkehr durch die Autobahnmaut. Kommentar zur Argumentation der CSU bei schon leben. [...]

  3.  

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