Recap Webmontag #36 in Frankfurt

Ich war gestern zum ersten mal auf dem Webmontag in Frankfurt in der Brotfabrik im Rödelheimer Ghetto. Da wollte ich schon seit langem endlich mal hin – den Organisator Darren Cooper hatte ich schon mal auf dem vorletzten Rhein-Main BarCamp kennengelernt. Die Vorträge waren jetzt auf den ersten Blick für mich nicht so übermäßig spannend.

  • SASS – Ein Werkzeug zur CSS-Gestaltung

  • Der erste Vortrag über SASS von Daniel Fitzpatrick war wohl der, der mir beim Daily Doing am meisten weiterhilft. SASS ist eine tolle Möglichkeit seine CSS besser zu programmieren. SASS steht nicht umsonst für Syntactically Awesome Stylesheets. Da empfehle ich jedem Webentwickler, der noch nichts davon gehört hat einen Blick drauf.

  • #hackffm on Stage

  • Als nächstes stellten sich die Jungs vom hackerspace Frankfurt vor. Die hatten auch zwei wirklich coole Projekte mitgebracht. Einmal ihren 3D-Drucker, der einen großen Teil seiner Bauteile selbst drucken kann, und der echt coole Sachen aus einem Stärke-basierten Grundstoff drucken kann – natürlich alles Open Source. Leider hab ich nur einen gedruckten Frosch bekommen und keinen Star Trek Communicator:

    Im April macht der hackerspace einen Workshop, in dem man sich in zwei Tagen selbst einen solchen Drucker bauen kann. Materialkosten liegen bei 750€ plus eine Workshopgebühr von 100€.
    Und als zweites Projekt hatten die Jungs buntich dabei. Eine Riesen-LED, das tolle Farbsachen machen kann und modular ist. Aber das konnten sie definitiv besser erklären als ich jetzt. 😉

  • Internet Videos – gestern, heute, morgen

  • Christian Zengel von Sysops.tv hielt da ein Wahnsinnsvortrag über Videoaufnahmen und Streaming. Ich glaube, wenn man da ein wenig mehr Grundwissen (und deutlich mehr Apple-Equipment) als ich gehabt hätte, könnte man morgen als Profi Videos aufnehmen. Wirklich eindrucksvoll. Christian wollte den Vortrag noch online stellen, leider ist er es bisher noch nicht.

  • DFS & Facebook

  • Florian Schrodt von der Deutschen Flugsicherung aus Langen ist PErsonalreferent dort und hat deren Personalmarketingmaßnahmen ins Soziale Netz getragen. Vor allem in Facebook ist die DFS nun aktiv, denn sie brauchen jedes Jahr 150 neue Kollegen und dafür brauchen sie 6.000 Bewerber. Denn: man kann da zwar mit 68.000€ Einstiegsgehalt super verdienen, aber die Eingangsbedingungen sind schwierig. Zwar muss man nur Abitur haben und unter 24 sein, aber man muss sich extrem gut konzentrieren können und Stress gut kompensieren.
    Florian jedenfalls zog ein sehr positives Fazit über die Personalrekrutierung und -bindung via Facebook, obwohl ich ein wenig skeptisch bin, ob das für dieses nicht gerade sehr sexye Unternehmen in meiner Heimatstadt Langen wirklich ein guter Kanal ist.

    #wmfra