Blatter, FIFA und der FA-Cup

Der von der FIFA organisierte internationale Fußball ist schon seit jeher eine Lachnummer. Und heute umso mehr. Nicht nur, dass die beiden Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar ganz offensichtlich verkauft wurden. Joseph Blatter nimmt’s gelassen, sein Konkurrent um den Fifa-Vorsitz aus Katar (sic!) Bin Hammam ist abgetreten (wegen Korruptionsverdacht), ebenso Jack Warner, der CONCAF Präsident – für Blatter ist eine weitere Amtszeit nahezu sicher.

Noch dazu werden jetzt nach einem Untersuchungsbericht der von der Fifa eingesetzten Ethik-Kommission (hallo, Frau Merkel!) pikante Details bekannt:

Einer der Beschuldigten soll laut Untersuchungsbericht des englischen Fußballverbandes auch der britischen WM-Bewerbung seine Stimme angeboten haben. Im Gegenzug soll er verlangt haben, dass der traditionsreichste Pokalwettbewerb auf der Insel, der nach dem englischen Fußballverband benannte FA-Cup, künftig seinen Namen tragen solle

Hier auch noch ein ganzer Artikel der t-online.de.

Unser Reporter auf Genf von der Fifa ist wie so häufig Jens Weinreich, der die aktuelle Situation als Fifa-Tsunami beschreibt.

Piratenpartei Server von Polizei abgeschaltet

Die Piratenpartei – über die ich mich zuletzt ja so in Darmstadt geärgert habe – hat heute alle ihre Server offline genommen bekommen. Grund ist ein polizeilicher Untersuchungsbeschluss der Staatanwaltschaft Darmstadt, die ja schon mehrfach auf Grund ihrer unangemessenen Ermittlungsmaßnahmen aufgefallen ist. Ich erinnere hier nur an den Fall der No Angels Sängerin, die quasi auf der Bühne wegverhaftet wurde und eine Pressemitteilung bezüglich ihres Krankheitsverlaufs der Beschuldigten gab es da gleich mit dazu.

Ich bin sehr gespannt, warum man da gleich Server abschalten muss. Die Zeitung Der Westen hat die ersten Informationen:

Die französische Generalstaatsanwaltschaft hat die deutschen Behörden in einem Fall um ein Rechtshilfeersuchen gebeten. Dieses werde derzeit ausgeführt. Auch die Franzosen würden nicht gegen die Piraten ermitteln. Details konnte die Staatsanwaltschaft nicht nennen.

Georg Schramm bekommt den Kleinkunstpreis (Audio)

Der vermeintliche Eklat, den Georg Schramm bei seiner Verleihung des Kleinkunstpreises erzeugt hat, gibt es nun als Audioaufnahme bei Youtube. Das ganze war eine 1a Publikumsbeschimpfung. Das Ambiente war ebenfalls denkwürdig im Europapark Rust.

“Eine Landesregierung, die nicht in der Lage ist, einen Pflasterstein von einer Kastanie zu unterscheiden, hat nichts anderes verdient, als in den Orkus der Bedeutungslosigkeit gestoßen zu werden”
(via: fefe und redblog)