Sascha Pallenberg erklärt die Welt (Update)

Sascha Pallenberg, der als kommerzieller Blogger und Kleinunternehmer in ThailandTaiwan ein schönes Leben hat und dort die lokale Wirtschaft ankurbelt, hat jetzt geleakt, dass in der Blogosphäre Links gekauft werden können!!!11!!elf1

Wahnsinn! Wer hätte das gedacht? Netzpolitik.org kann es selbst kaum glauben, dass es sich für sowas hergibt. Da missgönnt jemand kleinen Bloggern ihre 25€/Monat, die sie über einen Linkverkauf verdienen können, führt aber selbst einen Blog in dem man mit einem Kommentar noch nicht mal einen Backlink für seinen Blog bekommt. Wie scheinheilig ist das denn bitte? Was ist denn bitte mit dem DoFollow-Gedanken der Blogosphäre? Oder gilt das auch schon als _böser_ Manipulationsversuch gegenüber den hilflosen Großkonzern Google?

Dabei hatte Pallenberg doch die Chuzpe sich auf der letzten Re:publica vor jede Kamera zu setzen und zu erklären wie toll und einfach das Geldverdienen im Internet ist.

Da hat wohl der Geltungsdrang über die Realität gesiegt.

Update:

Update 2:
Auch der Spiegel schreibt über Sascha Pallenberg und weist auch nochmal auf dessen Meta-Blog-Projekt Techlounge hin, das bei der ganzen Sache vielleicht auch eine Rolle spielt. Da muss man den Spiegel übrigens mal loben – der Artikel ist hintergründig, gut recherchiert und unaufgeregt.

3 thoughts on “Sascha Pallenberg erklärt die Welt (Update)”

  1. mal davon abgesehen, dass ich ca. 2500km oestlich von Thailand wohne, missgoenne ich niemanden sein Geld. Mir ging es darum zu zeigen, wie Basicthinking fuer diese Masche genutzt wurde.
    Schade, dass du dies ebenso nicht verstanden hast, wie den Unterschied zwischen Taiwan und Thailand.

    P.S. Ich habe niemals erklaert wie einfach man im Internet Geld verdienen kann, sondern immer darauf hingewiesen, wieviel Arbeit da drin steckt. Du solltest Spin-Doktor werden 😉

  2. Gut meine Verwechslung von Taipeh und Thailand ist meiner trüben Erinnerung an das dctp-Interview geschuldet.

    Dass die Jungs 45.000€ nicht aus purer Menschenfreundlichkeit bezahlt haben, war ja jetzt nicht die Mega-Überraschung. Ich stehe übrigens aus beruflichen Gründen auch mit Leuten in Kontakt, die mir Werbung auf basicthinking.de verkaufen wollte – und zwar keine Schleichwerbung, sondern richtige. Das ist nicht einfach und die wollten mir auch auf Nachfrage keine SEO-relvante Verlinkung anbieten.

  3. @Jan jawoll! ganz deiner Meinung. Also das ist ja wohl echt das billigste Lockmittel, Sascha Pallenberg ist großmäulig und einfach unsymphatisch.

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