Ist das noch der Überwachungsstaat oder ist das schon Kunst? (Update)

Manch einer regt sich ja über Google Street View auf, und das, obwohl die sich ja – bei aller Gefahr – immerhin noch recht verantwortungsbewusst mit ihren Daten zeigen. So hat man sowohl auf Kritik reagiert, zudem hat man die WLAN-Daten wohl wirklich unbeabsichtigt gesammelt. Und als drittes muss man Google zu gute halten, dass man diesen Vorfall nicht unter den Teppich gekehrt hat.

Also klagen nun zahlreiche Gemeinden gegen die Überwachung durch Fotografie. Hamburg geht da einen ganz anderen Weg: Sie machen da Kunst draus: www.sounds-of-hamburg.de

(via: Anne)

UPDATE: Hysterischer als die SPD-Ortsgruppen ist dann nur noch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Google Street View in Deutschland generell verbieten will. Und dass mit einer überraschenden Begründung: “auch ein internationaler Konzern kann nicht im rechtsfreien Raum agieren”. ROFL

2 thoughts on “Ist das noch der Überwachungsstaat oder ist das schon Kunst? (Update)”

  1. Wenn du einen beantragten Bürgerservice, der es der Oma von Nebenan erleichtert, sich in der Sache zu informieren mit dem Schwachsinn der CDU vergleichst, weiß ich auch nicht, wer hier übertreibt.

  2. Du weißt doch, dass ich das nur halbernst meine. Der Ernst dabei ist aber, dass es Daten gibt die ich per se für frei halte. Und das sind alle, die in der Öffentlichkeit zu finden sind. Die muss jeder sammeln dürfen. Ich will auch nicht jeden Hausbesitzer fragen müssen, wenn sein Haus zufällig im Hintergrund eines Schnappschusses zu sehen ist.

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