Sado-Maso-Google

In Japan, wo Google nicht Suchmaschinen-Marktführer ist, muss Google kämpfen, und wenn neue Features eingeführt werden, dann muss man auch schon mal Marketing machen. Die Jungs von google.co.jp haben dabei auf Blogmarketing zurückgegriffen. D.h. Blogger wurden bezahlt, um über das neue Feature, der fünf meistgesuchten Keywords der letzten 24 Stunden, zu schreiben.

Das Problem: Google verbieten Webseiten-Betreibern genau dies. Es dürfen keinerlei Links ge- oder verkauft werden. Ein Aufschrei ging durch die SEO-Welt (SEO = Suchmaschinenoptimierung) und Google Japan musste sich entschuldigen und die Kampagne zurückziehen. Aber damit nicht genug.

Google straft Linkverkäufer, wenn sie diese erkennen oder meinen erkannt zu haben, ab, in dem sie den PageRank, die öffentlich einsehbare Skala, auf der Google von 0 bis 10 die Autorität einer Seite anzeigt und die sich aus der Verlinkung dieser berechnet, heruntersetzt. Dies wurde wie durch Google-Mitarbeiter Matt Cutts via twitter (sic!) verkündet auch google.co.jp zuteil. Statt einem satten PR von 9 prangt da nur noch eine schmalbrüstige 5.

Siehe auch: Sistrix