Webwahlkampf in Hessen

Eigentlich wollte ich dieses Jahr Blog-technisch gerne mit einer neuen Umfrage für die Landtagswahl in Hessen beginnen. Aber die lässt weiter auf sich warten.

Dann notiere ich hier einfach mal kurz, dass der Web-Wahlkampf von Torsten Schäfer-Gümbel mittlerweile nicht nur von Zeit und Spiegel Anerkennung findet, sondern auch in der Blogosphäre Respekt einfährt. Robert Basic (der von Basic Thinking) hat via Twitter (denn TSG twittert jetzt) nach einem Twitter-Interview gefragt, und er scheint es auch zu bekommen. Basics leicht überraschtes Urteil: Schäfer-Gümbel sendet nicht nur, er kommuniziert.

Angemerkt sei dabei, dass Robert Basic Thinking wohl demnächst verkaufen will. Und: Dass Torsten Schäfer-Gümbel morgen ab 19 Uhr in der Langener Jahnhalle zu sehen ist, und ab 20.15 Uhr live im Hessen Fernsehen. (Wie auch immer das geht, zumal er um 19.30 Uhr in Frankfurt sein will.)

4 thoughts on “Webwahlkampf in Hessen”

  1. Damit nichts durcheinander kommt: Thorsten Schäfer-Gümbel ist nur ab 20.15 Uhr im HR-Fernsehen.

    Um 19 Uhr sind SPD-Vize Andrea Nahles, Uta Zapf, MdB und Ansgar Dittmar, SPD-Wahlkreiskandidat in Langen und um 19.30 Uhr ist Neujahrsempfang der SPD Frankfurt-Eckenheim mit Andrea Ypsilanti und Udo Bullmann, MdEP.

  2. Ah! Jetzt verstehe ich das richtig.

    Ist halt doch der Terminkalender der Hessen SPD und nicht von Schäfer-Gümbel alleine. Ein bisschen verwirrend.

  3. Das Schäfer-Gümbel twittert ist völlig logisch – muss er ja auch, da er aktuell sehr stark über die mediale Vermittlungsform, seiner Kampagne wahrgenommen wird. Thematisch allerdings ist eher im Hintertreffen und auch die Resonanz in den medien ist für ihn nicht immer positiv. Ob also seine “Internet-Affinität”, ausgelöst durch seinen youtube Aufruf, auch zu verstärkten Wahlaktivitäten für die SPD führt, muss bezweifelt werden…

  4. Ob es das muss, weiß ich nicht. Er profiliert sich jedenfalls damit nachhaltig als “moderner” Politiker. Auch über die Wahl am 18. Januar hinaus. Das wird im noch zum Ruhm gereichen, wenn wir Koch in Hessen längst los sind. Und ich behaupte, das wird ganz unabhängig davon sein, wie er bei der Wahl abschneidet.

    Im übrigen bin ich überzeugt, dass das Wetter am 18. Januar in Hessen mehr Ausschlag über die Sitzverteilung im Landtag hat, als der komplette 4-wöchige Wahlkampf. Ich weiß nur nicht, für wen es besser ist, wenn es so kalt bleibt.

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