Was macht eigentlich: Johann-Dietrich Wörner?

Huch, wen habe ich denn da entdeckt. Johann-Dietrich “Dixi” Wörner als Mondfahrer. Als Chef der DLR weiß man ja Gerüchteweise gar nicht so recht hin mit dem Geld. Da kann man einen Teil davon schon mal Richtung Mond schicken. 😉

Der Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Johann-Dietrich Wörner, hat eine deutsche Mondmission zur Belebung der Konjunktur ins Gespräch gebracht. Der 350 Millionen Euro teure Ausflug zum Erdtrabanten würde hochqualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland sichern, so Wörner. Aus der Politik kommt bereits vorsichtiges Interesse.

(via: Stern.de)

Spiegel Online goes Web 2.0

Im lästern gegen Blogs und Blogger ist Der Spiegel ja groß. Jetzt aber gab es wohl in der Online-Chefetage eine Strategie-Entscheidung zu mehr Web 2.0.

Erstes Anzeichen gestern. Spiegel Online twittert. Äh ja. Ich halte ja nicht viel von Microblogging. Warum es ein Nachrichtenmagazin machen sollte ist mir nun wirklich alles andere als klar.

Heute nun. Facebook Spiegel Online hat einen Facebook-Account. Da gibt’s dann Nachrichten und das dann auch auf Englisch.

Immer die aktuellen Umfragen zur Hessenwahl

Vielleicht ist es dem einen oder anderen schon aufgefallen, links findet ihr bis zur Hessenwahl am 18. Januar 2009 die Übersicht über die aktuellen Umfragen zur politischen Stimmung in Hessen. Die Statistik startet beim Wahlergebnis der Landtagswahl im Januar 2008 und endet zum Wahltag 2009. Der erste Querstrich zeigt den Termin, an dem Dagmar Metzger verkündete, dass sie eine politische Mehrheit von SPD, Grünen und Linkspartei weder als Koalition noch als Duldung mitragen werde. Der zweite Strich markiert den Tag an dem die weiteren drei sich gegen ihre Partei stellten.
Via Statista hab ich dann noch diese Statistik von 5. Dezember gefunden. Leider ist das Iframe ein wenig breit und nicht skalierbar, aber die letzte Säule ist für die Koalition SPD, Grüne, Linke und die steht bei 21%.

Alle gegen Studiengebühren

Das ist ja mal was. Alle Parteien treten zu dieser Landtagswahl in Hessen an mit dem Bekenntnis, die abgeschafften Studiengebühren nicht wieder einführen zu wollen. Das ist natürlich nicht der Erkenntnis geschuldet, dass dies zu einer ungerechten Bildungsverteilung in der Gesellschaft beiträgt (auch wenn manch einer bei den Jung Liberalen das so formulieren mag). Vielmehr hat die Wahlanalyse vor einem Jahr ergeben, dass Koch und Hahn hauptsächlich wegen der desolaten Bildungspolitik verloren.

Zu einem neuen Bildungskonzept gehört natürlich auch eine Hochschulpolitik dazu, die ja keinen potentiellen Wähler abschrecken kann. Bei Spiegel Online heißt es:

Weniger verblümt als jetzt die FDP sagte bereits im Sommer Ministerpräsident Koch, dass er Studiengebühren zumindest derzeit nicht für ein mehrheitsfähiges Politikkonzept hält: “Es nervt die Menschen, wenn man ihnen immer wieder mit demselben Thema kommt.” (…) Die Formulierung im CDU-Wahlprogramm ist eindeutig: “Wir respektieren die Entscheidung des hessischen Landtags und halten an der Abschaffung der Studienbeiträge fest. Die dadurch wegfallenden Mittel werden in voller Höhe aus dem Landeshaushalt bereitgestellt.”

Ich hoffe mal, dass ich nach der Wahl nicht kommentieren muss, ob das auch wirklich stimmt, was CDU und FDP zusammen vor der Wahl so alles vorhatten.