Springer kauft Transfermarkt.de
Veröffentlicht am | Tuesday, 30. September 2008 | Keine Antwort
Transfermarkt.de ist in Wirklichkeit ein Spielplatz, auf dem sich Teenager darüber streiten, wie viel ein Fußballspieler denn kosten würde, wenn ihn ein Verein kaufen möchte. Das ist natürlich seit dem Bosman-Urteil ein arg theoretischer Wert, weil jeder Spieler absolut kostenfrei den Verein wechseln kann, wenn sein Vertrag ausgelaufen ist. Sein Marktwert fällt dann natürlich nicht bei Transfermarkt, und dass ein Marktwert auch von Angebot und Nachfrage abhängen kann – eben vom Markt – wird natürlich auch nicht berücksichtigt.
Jenes Portal eben hat sich nun von Springer kaufen lassen.
Naja, sämtliche Sportjournalisten gucken da mittlerweile rein, um den Marktwert eines Spielers zu erfahren, ist transfermarkt.de sicherlich ein wichtiger Kanal. Wenn man jetzt noch weiß, wie stark die Springerpresse Personalentscheidungen im Fußball beeinflusst und wer alles “drinhängt” an Spielern, Managern und vor allem Spielerberatern, erkennt schnell das Manipulationspotential. Ich bin gespannt wie lange es wohl dauert, bis Bildblog da was nachweisen kann.
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