Nordostumgehung Darmstadt

In Darmstadt steht ein neues Bauprojekt an, dass wie kein anderes schon seit geraumer Zeit die Gemüter bewegt. Die Nordostumgehung soll den Zugang zur Schnellstraße B26 Richtung Aschaffenburg erleichtern. Ein riesiges Projekt, mit einem für städtische Verhältnisse gewaltigen Tunnelbau. Und “Umgehung” ist sicherlich die falsche Bezeichnung für eine Straße, die hauptsächlich durch Parks und Wohngebiete geführt werden soll.

Kosten der Nordostumgehung Darmstadt

Schon jetzt wird fleissig gebaut, die westliche Zufahrt zur Stadt seit Wochen eingeschränkt. Das ganze hängt am Ausbauabschnitt Nordwest.

So richtig spannend und aufwändig wird das Ganze jedopch erst mit dem Tunnelbau quer durch den Bürgerpark und dem Park zwischen Oetinger Villa und dem Studentenwohnheim Karlshof. Über 2 Kilometer lang soll er werden, mit einem Abluftschacht, den dann wohl irgendein Park als Wahrzeichen erhalten wird.

Dann geht es weiter durch (!) die Böschung der Eisenbahnlinie, vorbei am Ostbahnhof und zur Anschlussstelle B26.

Mittlerweile gibt es auch einen informativen Wikipedia-Artikel zum Thema.

Die CDU kritisierte, dass die Straße im Tunnel nur zwei- und nicht vierspurig geplant wurde. In den Jahren 2004 und 2005 haben sich im Bereich des Woogs- und Rosenhöhen- Viertels drei Bürgerinitiativen gegründet. Diese setzen sich unter anderem für eine Variante ein, welche zwischen Mathildenhöhe und Rosenhöhe eine Tunnelführung der Trasse vorsieht.
Alternativ hätte die Straße auch südöstlich direkt zur A 5 geführt werden können. Auch hätte sich der Weiterbau der zur Zeit in Egelsbach endenden A 661 angeboten.

Ich bin mal gespannt, ob ich die Umsetzung noch erlebe. Im Moment sieht es ja fast so aus. Die Stadt plant den Bau der “Nordostumgehung”, sobald alle Voraussetzungen erfüllt sind, ab 2010 zu realisieren.

One thought on “Nordostumgehung Darmstadt”

Comments are closed.