So sicher sind also die Daten bei StudiVZ. Es scheint derzeit Usus, dass StudiVZ Klarnamen an die Polizei herausgibt. Dies gibt der Geschäftsführer gerne in einem Interview mit Spiegel Online zu:
SPIEGEL ONLINE: Konkret: Zu Ihnen kommt ein Staatsanwalt mit 30 Fotos aus StudiVZ-Profilen, die Leute anscheinend beim Kiffen zeigen. Er verlangt Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren. Was machen Sie?
Riecke: Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das erlaubt haben durch ihre Einwilligung.
SPIEGEL ONLINE: Wie viele sind das?
Riecke: Sehr viele. Weit über 90 Prozent.
SPIEGEL ONLINE: Hat es den Fall mit dem Joint oder der Wasserpfeife in der Hand schon einmal gegeben?
Riecke: Wir bekommen täglich Anfragen von Behörden, die kenne ich nicht im Detail.
SPIEGEL ONLINE: Wie viele Anfragen sind das?
Riecke: Gut zehn in der Woche.
SPIEGEL ONLINE: Worum geht es da?
Riecke: Am häufigsten Jugendschutz, Beleidigung, Volksverhetzung, Verletzungen von Persönlichkeitsrecht zum Beispiel durch Fake-Profile.
(via: Die Welt)
Thursday, 28. February 2008 @ 21:55
Wie… überraschend
Schön ist allerdings das “Gott sei Dank”…
Wednesday, 5. March 2008 @ 0:38
Ist wohl nicht umsonst unter “StasiVZ” bekannt …