Malawi-Koalition in Sachsen?

Ich hätte mit diesem Post dem Spiegel-Artikel zu diesem Thema 16 Stunden zuvor kommen können, weil ich immer fleißig das grandiose election.de verfolge. Und da wurde gestern die Umfrage vom IfM Leipzig publik gemacht, in der es zum ersten mal seit Menschen gedenken keine Mehrheit für eine “große” also schwarz-rote Koalition geben würde.

Wie an anderer Stelle angekündigt, ist dies natürlich ein Grund für mich in diesem Blog Häme zu verbreiten. Die konventionellste Koalitionsmehrheit würde durch eine Jamaika-Koalition möglich. Aber auch folgende Szenarien sind von einem Election.de-User angedacht worden:

Es scheint als ob wir ein neues Koalitionsmodell in unseren Wortschatz aufnehmen müssen: Die Belgien- oder Deutschland-Koalition — Schwarz-Gelb-Rot oder Schwarz-Rot-Gelb(Gold).
Oder wie wäre es mit Schwarz-Rot-Grün? Das wäre die Afghanistan-, Kenia- oder Malawi-Koalition.
Oder die Ghana-, Guinea-Bissau-, Mosambik- oder Sao-Tomé-und-Principé-Koalition (schwarz-rot-gelb-grün)?

Ich find’s ja irgendwie witzig, wenn da nicht die widerlichen braunen wären. Ein interessanter Aspekt ist übrigens, dass dies ja noch gar nicht die Emnid-Umfrage ist. Muss sich dort dann die SPD Gedanken um die 5%-Hürde machen. Wäre ja nur allzu verständlich, dass der Wähler sie abstraft, nach den ganzen Skandalen aller politischen Gegner.

Letztendlich hat dann auch jedes Bundesland die Regierung, die es verdient. Armes Sachsen

3 thoughts on “Malawi-Koalition in Sachsen?”

  1. Ich habe nie von Häme gesprochen, sondern nur deinen Kommentar erwartet 🙂

    P.S.
    Ich dachte die Skandal-Nudeln von Sachsen wären in der CDU?

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