Nur eine Stadt, nur ein Verein …

Was macht man als obsessiver Fan, wenn seine Fußballmannschaft an einem Wochenende nicht spielt, weil die langweilige deutsche Nationalmannschaft mal wieder zeigen will wie langweilig ihr Spiel wirklich ist? Man geht zur zweiten Mannschaft a.k.a. der U23 der Frankfurter Eintracht. Die hatte zwar ein Auswärtsspiel, aber da das gegen den FSV Frankfurt war – also im Volksbankstadion, 500m entfernt vom Riederwälder Eintrachtstammsitz – bin ich hin. Ich wusste, dass die Stimmung auch bei den Eintrachtamateuren immer super ist, auch wenn ein wenig radikaler. Das stimmte so auch ungefähr.

Und außerdem habe ich noch nie ein Oberligaspiel gesehen, weil ich das letztjährige Entscheidungsspiel um den Aufstieg zwischen Hessen Kassel und FSV Frankfurt, zu dem ich eigentlich hin wollte, leider doch nicht besucht und lieber im Fernsehen angeguckt habe. Auch wenn ich ein wenig zu spät kam, sah ich ein spannendes Spiel, in dem die Eintracht gegen den unangefochtenen Favoriten gut dastand und mit 2:0 und 3:1 gleich zweimal jeweils mit zwei Toren in Führung gehen konnte. Der FSV Frankfurt steht übrigens als Aufsteiger aus der Ober- in die Regionalliga fest, da kein anderer Verein der Liga Lizenzanträge auf die Regionalliga gestellt hat. Aber auch so ist der FSV bisher noch ungeschlagen in dieser Saison. Und leider konnte auch die U23 da nichts dran ändern. In der 94. Minute fiel der 3:3 Ausgleich. Wie bei den Profis …

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