Was ist Web 2.0?
Veröffentlicht am | Friday, 9. February 2007 | 5 Antworten
Und passend dazu: Das Gegenkonzept!
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Friday, 9. February 2007 @ 16:25
Hm… Was ist jetzt das Gegenkonzept?
Friday, 9. February 2007 @ 17:02
Das Gegenkonzept ist, das Internet als neues “interaktives” Medium zu verstehen. Wenn man dies nämlich konsequent tut, verändern sich eben die Rezeptions- und Distributionsmodi. Mit dieser Grundlage kann man ein Konzept wie Urheberschaft und die Frage wie man geistiges Eigentum eben nicht nur schützt (das wollen ja eigentlich nur die wenigsten), sondern angemessen entlohnt, neu bewerten. Was der Film andeutet ist ein wesentlich neues Verständnis von Saussures Sender und Empfänger-Dreieck (http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_de_Saussure) bzw. eine angemessene Übertragung in dieses neue Medium, das eben den Empfänger aus seiner Passivität herausholt, wie es nnoch kein anderes Informationsmedium (das Telefon mal ausgenommen) vorher konnte. Inter- und Hypertextualität werden in den Sprachwissenschaften aktuell eingehend erforscht und die dortigen Diskurse werden unser Welt- und Kommunikationsbild noch nachhaltig beeinflussen. Und unter diesem Gesichtspunkt finde ich den YouTube-Beitrag des amerik. Kommunikationswissenschaftlers sehr interessant.
Friday, 9. February 2007 @ 17:27
Okay, dann… Gegenkonzept wozu? Doch nicht zum Web 2.0 — das ganze social xyz ist ja schließlich gerade ein Kennzeichen davon?
Friday, 9. February 2007 @ 17:29
Achso
das Gegenkonzept zu den engstirnig-betrügerischen Copyright-Huren des vorherigen Beitrags.
Ich glaub, das kam nicht so deutlich rüber wie ich dachte.
Friday, 9. February 2007 @ 17:51
Aaah okay jetzt begreif ich’s auch — danke für die Klarstellung