Tim Renner im Spiegel
Veröffentlicht am | Thursday, 26. October 2006 | 2 Antworten
Ich hab vor einiger Zeit ja schonmal den Insider und Kritiker der Musikindustrie Tim Renner erwähnt. Wem der Kauf seines Buches zu abwegig erscheint, kann ja jetzt mal bei Spiegel-Online vorbei schauen. Da hat er einen kleinen aber lesenswerten Artikel über die Zukunft der Musikindustrie geschrieben, und ich kann euch nur nochmal garantieren, dass sich seine Ideen auch auf 250 Seiten (“Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm”, Campus) gut und informativ lesen lassen.
Dabei weiß Renner erstaunlich gut über die alternativen Konsumwege von Musik (Stichwort: Last FM, Pandora, usw.) Bescheid und weiß diese sehr gut und differenziert einzuordnen und von ihnen zu lernen. Im Buch ist sein Credo für die zukünftigen Vertriebswege der Musikindustrie so einfach wie logisch: Legale Angebote müssen besser sein als die illegalen. Also kein DRM, keine lachhaft hohen Preise, ultimative Einfachheit und Konsumentenfreundlichkeit. Klingt einfach, ist es wahrscheinlich auch.
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Tuesday, 31. October 2006 @ 13:57
[...] Nur mal um den Vergleich zu Tim Renner aufzureißen, eine kurze zusammenfassung des Spiegel-Interviews mit Michael Pütz, dem Chef der Marktforschungsabteilung von der unsäglichen Sony BMG, die ja demnächst wieder das DSDS-Format ins Fernsehen bringen wird. Thema DRM: “Ich bin mir gar nicht so sicher, ob die Idee des DRM an sich von den Kunden abgelehnt wird. Das Problem ist doch eher die fehlende Kompatibilität zwischen den geschützten Audio-Formaten und den Endgeräten.” [...]
Friday, 14. March 2008 @ 22:38
[...] habe ja auch schon über das Thema gebloggt, aber einen tollen Überblick über die aktuellen Entwicklung im Bereich [...]