Buchmesse 2006

Ohne Fotos, aber dafür mit einer ganzen Menge Visitenkarten bin ich gestern von den Fachbesuchertagen der Frankfurter Buchmesse zurückgekehrt. Hab viele Leute gesehen, Prominente wie Horst Köhler, Udo Jürgens, Hellmuth Karasek, Karl Dall, Klaus Töpfer, Albert Speer und einige andere. Übrigens auch Sasa Stanicic in einer Podiumsdiskussion über den jugoslawischen Sprachraum. Jetzt tun mir die Füße weh und die Schultern wegen der schweren Tüten mit den ganzen Leseexemplaren …

Wen ich leider nicht zu Gesicht bekommen habe, war Christian Kracht. (O-Ton Mann vom KiWi-Verlag kurz vor 12 Uhr: “Ja, der ist da, war auch schon am Stand, ist sogar ausgeschlafen.”) Schade, schade, schade … da hätte ich echt einige Fragen gehabt.

“Horrorgruppe” im UEFA-Cup

Nun da die Begegnungen in der Gruppenphase des UEFA-Cups (auch Achtelfinale genannt) feststehen und meine Tickets für die beiden Heimspiele auch schon bestellt sind (was man übrigens als Dauerkartenkunde machen musste, bevor man überhaupt wusste, wann oder gegen wen man spielt), lohnt sich doch mal ein kleiner Blick auf die Gruppe.

Newcastle United (aus dem stärksten Lostopf 1)
Celta de Vigo (aus Galizien, vielleicht der leichteste Gegner obwohl in Lostopf 2)
US Palermo (derzeit zweiter der italienischen Liga)
Fenerbahce Istanbul
und eben die Eintracht

Im Newcastle Forum und auch bei der Eintracht ging das Wort Horrorgruppe oder sogar Todesgruppe um, und das, obwohl die Fans aus England der Eintracht dort nicht besonders viel zutrauen. Tatsächlich könnte die Gruppe die schwerste dieses Jahr sein und den dritten Platz zu erreichen, der zum weiterkommen berechtigt, wird alles andere als leicht. Doch was für Gegner! Nach Bröndby IF wird im Waldstadion nun endlich wieder gegen eine italienische Mannschaft gespielt (zur Erinnerung: das letzte UEFA-Cup-Spiel war gegen Juventus Turin), und danach geht’s zu Hause gegen Newcastle United (wahrscheinlich leider ohne den verletzten Michael Owen). Das sind andere Gegner als noch vor zwei Jahren Burghausen und Fürth. Auch wenn es mit den höchstwahrscheinlich schwer zu erreichenden 5 Punkte aus 4 Spielen nichts werden sollte, auf diese Gegner kann man mit Freude zurückblicken.

Ich freu’ mich auf jeden Fall schon und hoffe, dass bis Dezember die Türken vergessen haben, dass es vor einem Jahr mit den Eintrachtspielern Benjamin Huggel und Christoph Spycher zu einigen Handgreiflichkeiten kam, nachdem die Schweizer Nationalmannschaft die Türken in Instanbul aus dem Rennen um die WM-Teilnahme geworfen hatten.