Emmy Verleihung erneut eine Farce

Dieser Spiegel Artikel bestätigt mich darin gestern nacht Soldat James Ryan nur noch Zwei Irre auf der Flucht geguckt zu haben. Denn lieber einen französischen Film mit Gerard Depardieu als die Emmy-Verleihung.

Wie [ist] zu erklären, dass in diesem Jahr schon bei den Nominierungen zwei der besten neuen Comedyserien, UPNs “Everybody Hates Chris” und NBCs “My Name is Earl”, fast völlig ignoriert wurden?

Dass die von Fox produzierte Arztserie “House” zwar als beste Dramaserie nominiert wurde, aber ihr Hauptdarsteller Hugh Laurie, der als schmerzmittelabhängiger Menschenverächter Dr. House die Serie praktisch allein trägt, außen vor blieb? Dass “Lost” trotz einer großartigen neuen Staffel, die die Geheimnisse um das Eiland mit den gestrandeten Absturzopfern auf ein neues Niveau hob, ohne Nominierung blieb?

Jaja, das amerikanische Fernsehen erlebt eine bisher ungekannte kreative Blüte mit unerhörten Plots und avantgardistischer Umsetzung, die noch dazu im hohen Maße mit Publikumsgunst honoriert wird, und es ist nicht in der Lage dies in solchen Preisen gebührend widerspiegeln zu lassen. Schade, aber leider absehbar.