Mahnwache gegen Polizeigewalt gegen Studierende

Nach der Demonstration am Mittwoch gegen Studiengebühren während des WM-Spiels in Frankfurt fand am Abend eine Soli-Party im Studierendenhaus der Frankfurter Asta statt. Die Polizei bekam eine Meldung, dass einige Personen Scheiben eingeschmissen hatten und kam mit einer Hunderschaft an das Studierenden aus und wollte die Party mit über hundert Menschen … ja was wollte sie … gute Frage. Die Studenten jedenfalls verbarrikadierten sich. Und die Polizei stellte ein Ultimatum, die Studenten sollen herauskommen, dann stürmte sie das Haus. Es flogen wohl Bierflaschen und die Polizei setzte massiv Pfefferspray und Knüppel ein. Mehrere dutzend Verletzte Studenten und 49 Festnahmen, darunter auch die Pförtner des Uni-Gebäudes, waren die Folge. Ein Interview mit einer Sprecherin des Asta Frankfurt hört ihr hier. Artikel zum dem Thema hier, hier , hier (inkl. extrem negativen Artikel aus der Washington Post) und hier.

Heute mittag um 12 Uhr gab es dann eine Mahnwache von ca. 100 Studenten, Schülern und Eltern vor der Polizei im Schloss in Darmstadt. Es wurde mit den Polizeibeamten über das Vorgehen der Polizei in Frankfurt diskutiert und danach ging es in einer Spontandemo einmal durch die darmstädter Fußgängerzone, unter anderem auch durch das Luisencenter. Fotos.

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3 thoughts on “Mahnwache gegen Polizeigewalt gegen Studierende”

  1. Der Washington-Post-Artikel ist echt der Hammer… Auch wenn das wohl eher Teil einer WM-Kolumne als politischer Artikel ist: das Wort “slackers” finde ich doch extrem unpassend.

  2. Witzigerweise bin ich zum Spiel ohne, dass da irgendwas Verspätung hatte oder aufgehalten wurde. Ok, die S-Bahn war voll bis zum geht nicht mehr – im Wortsinn – aber das war jetzt nicht so, dass Polizei oder Studenten das Stadion gekesselt hätten.

  3. Naja aber es haben wohl zeitweise Studenten die Gleise an der Konstablerwache blockiert… Die S-Bahn, die wir zum Kino nehmen wollten, ist jedenfalls ausgefallen. Ich hab mich geärgert, bis zu der Durchsage, dass das wegen Studentenprotesten ist – das hat die Stimmung dann wieder gehoben 🙂

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