schonleben in Darmstadt – Blog über Politik, Medien-Kultur & Netzwelt

Blog für Politik, Medien, Kultur, und Netzwelt

Philosophien als Poster

Veröffentlicht am| Wednesday, 16. May 2012 | Keine Antwort

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Fab.de - Shoppingclub für Design

Wie sieht Idealismus aus? Oder Absolutismus? Oder Relativismus? Dieser Frage ist der Grafiker und Künstler Genis Carreras nachgegangen. Er versucht diversen philosophischen Theorien eine Symbolik zu verleihen.

Die Poster sind großartig. Und ich habe mir gerade eines bei fab.de bestellt. (Achtung: Man muss sich da registrieren. Vorher kann man weder Produkte sehen, noch was kaufen. Ich empfehle die Registrierung ohne Facebook-Account.) Normalerweise sind solche Poster ja viel zu teuer … ich hatte hier eh noch einen 5€-Gutschein von denen rumliegen, der ist glaube ich auch noch bis Ende des Monats gültig (AFF_5_FAB_27).

Wer mag raten, welches ich mir gekauft habe? Mein Tipp dazu – Atheism ist es nicht. Das war mir dann doch zu plumb und eindeutig vom Logo der der Punkband Bad Religion abgeguckt.


Animal Maps

Veröffentlicht am| Thursday, 10. May 2012 | Keine Antwort

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Und wieder eine Karte – diesmal Weltkarten neu geformt zu Tieren. ^^

(via: labnol.org)

Die Vaterlandsverräter kommen! Springer-Verlag hetzt gegen die SPD

Veröffentlicht am| Wednesday, 9. May 2012 | Keine Antwort

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Was Die Welt heute macht, steht in bester Axel-Springer-Verunglimpfungstradition. Der SPD, die seit ihrem Godesberger Programm nun alles andere ist als eine radikale Partei, Vaterlandsverrat vorzuhalten, überhaupt dieses Wort ernsthaft in einem Diskurs über aktuelle Tagespolitik zu verwenden ist mehr als nur ein Anachronismus. Wer diesen Begriff strapaziert, ist eine Gefahr für die freiheitliche-demokratische Grundordnung und den supranationalen Diskurs.

Ich möchte die Autorin Dorothea Siems bewusst in eine Ecke mit Pro NRW, PI News und anderen nationalistisch-demagogischen Strömungen rücken. Frau Siems behauptet, dass “mit ihrem Widerstand gegen den Fiskalpakt (…) die Sozialdemokraten die Interessen der hiesigen Bürger” verraten. Leider steht sie damit in einer Gesellschaft mit unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, die alle ihre politischen Entscheidungen für alternativlos hält. Das ist schlicht falsch. Politische Entscheidungen sind politisch, und sie werden legitimiert durch die bundesdeutsche Bevölkerung. Wenn die SPD bei der nächsten Bundestagswahl gewählt wird und sie gegen meine Erwartungen doch so etwas wir eine politische Alternative zur grauen Agenda der CDU haben sollte, dann SIND dies die Interessen der hiesigen Bürger.

Sollten sich die Sozialdemokraten vor den Karren der Reformverweigerer in den Krisenländern spannen lassen, grenzte dies an Vaterlandsverrat.

Wes Geistes Kind: Vaterlandsverrat

Spannend ist dabei ja auch, dass das Mem des Vaterlandsverrats ja vor allem durch Springer und die Medien der 60er Jahre nochmal einen enormen Aufschwung erhalten hat. Und wie hat er uns verraten, der Willy Brandt – geistiger Vater der Entspannungspolitik. Er hat sicherlich mehr zur Wiedervereinigung beigetragen als Helmut Kohl!

Nein, Frau Siems. Meinungsfreiheit, Demokratie & Solidarität sind die Werte für die ich eintrete, und von denen ich mir wünschte, dass mein Vaterland es auch täte. Verraten und mit Füßen getreten werden diese Werte von Ihnen und der Springer Presse fast täglich. Ihre Skandalisierung von politisch Andersdenkenden und das Schüren nationalistischer Ressentiments erinnern fatal an die deutsche Gesellschaft und Medienlandschaft vor 80 Jahren. Deshalb bleibt mein Ceterum censeo … enteignet Springer!

Das meinen andere:

Elfmeter gegen Manuel Neuer: The Zero must stand

Veröffentlicht am| Tuesday, 8. May 2012 | Keine Antwort

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Die Null muss stehen, oder im Marketing Denglisch der neuen Youtube-Werbekampagne von Coke Zero mit Manuel Neuer eben heißt:
The Zero must stand!



Ganz schön tricky.

Dennis Scheck über Günter Grass’ Was gesagt werden muss

Veröffentlicht am| Monday, 7. May 2012 | Keine Antwort

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Dennis Scheck, der Macher des ARD-Literaturmagazins druckfrisch, hat die Worte gefunden, die ich nicht gefunden habe über Günter Grass, sein Gedicht Was gesagt werden muss und den Aufschrei in der nationalen Medienlandschaft.

In seiner letzten Ausgabe der druckfrisch-Sendung kommentierte Scheck wie folgt:

Dem deutschen Dichter Durs Grünbein fiel in all seiner Sprachgewalt ein subtiles “Weg du, Günter Grass!” ein. Und von Henryk M. Broder konnte man lernen: “Antisemiten suchen die Nähe der Juden, fühlen sich ihnen verbunden – etwa so, wie Kannibalen von Frischfleisch angezogen werden.” Auf diese Weise lässt sich jeder als Antisemit denunzieren. Das ist die Logik von George Orwells “Animal Farm”. (…)

Literaturkritisch ist in dieser Debatte um ein Gedicht jedoch etwas passiert, was nicht unwidersprochen bleiben darf: Statt für die Freiheit des Wortes Partei zu nehmen, hat die deutsche Literaturkritik auf Staatsräson gepocht. (…)

Keinem Abiturienten hätte man solche grotesken Unterstellungen, böswilligen Fehlurteile und absurden Konjekturen durchgehen lassen wie die, die über Grass’ Gedicht in vielen Medien verbreitet wurden.

Ich will hier nicht auf Ikonen-Schutz pochen – im Gegenteil habe ich Grass bei vielen Gelegenheiten kritisiert – der Spiegel schrieb mal über ihn zurecht, niemand sei vor seiner Solidarität sicher. Aber: politisch engagierte Literatur ist eben politisch.

Mobile Market Share – Apples schneller Weg zur Hegemonie

Veröffentlicht am| Friday, 4. May 2012 | Eine Antwort

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Einige erschreckende/erstaunliche Grafiken habe ich heute bei Fefe/Asymco gefunden. Der Untergang von einigen der bekanntesten Handy-Herstellern lässt sich an der Marktanteil-Analyse, die allein die Gewinne im Handyverkauf betrachtet, gut erkennen. Sony Ericsson, LG, Nokia, Research in Morion (Blackberry) – sie alle sind binnen kürzester Zeit verdrängt worden. Apple macht im Q4/2011 ca. 75% alle Gewinne in diesem Markt. Einziger verbliebener Konkurrent ist Samsung, evtl noch HTC (von denen hab ich mir gestern mein neues Handy ein HTC One X bestellt).

Das ganze kann man sich auch in einer +/–Darstellung anschauen. Dort erkennt man, dass die Konkurrenten auch nicht wahnsinnig viele Verluste eingefahren haben. Aber in die Gewinnzone hat es eben auch keiner mehr geschafft, der einmal rote Zahlen schrieb.

In Relation setzen muss man die Ertragszahlen natürlich mit der Zahl der verkauften Geräte und da wird es spannend. Da ist der Market Share von Apple auf einmal gar nicht mehr sooo gut. Mit einem Marktanteil von 15% dominiert Apple nicht wirklich. Nokia und Samsung verkaufen wesentlich mehr Endgeräte. Gewinne, die sich mit denen von Apple vergleichen ließen, können sie allerdings nicht erzielen.

Da lohnt sich auch mal ein Blick in ein paar Statistiken, die ich vor 3 Monaten gepostet hatte.

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