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Die (letzten) 5 Tortendiagramme zur WM 2014

Veröffentlicht am| Monday, 21. July 2014 | Keine Antwort |

Jan Schuster

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Als Nachtrag und vielleicht letzter Post zur Fußball-WM 2014 in Brasilien will ich auch meine simple Auswertung der Fifa-Daten nicht vorenthalten.

tore-je-verein

Zunächst ist da die erstaunliche Ausbeute von 18 Toren für den deutschen Rekordmeister FC Bayern München. In dieser so torreichen WM haben seine Spieler mit Abstand am meisten Tore geschoßen …

spielminuten-je-liga

… und dass, obwohl eigentlich die englische Liga auf die deutlich meiste Spielzeit bei dieser WM kommt.

spielminuten-je-verein

Aber wenn man genau hinschaut, hat Bayern München auch am meisten Spielminuten genossen. Das lag natürlich auch am starken Bayern-Block in der deutschen Nationalmannschaft. Aber ob Arjen Robben, Shaquiri oder Julian Green, das Fundament ist beim FC Bayern, das muss ich neidlos anerkennen wirklich breit.

spielminuten-je-konfoederation

Wie sehr die europäischen Ligen die anderen Kontenentalverbände marginalisiert, habe ich mal hier dargestellt. Wobei die Statistik nach Anzahl der Tore mit über 88% aus UEFA-Ligen noch krasser ausfällt. Allerdings muss man sagen, dass es irgendwie auch die WM der CONCAF-Torhüter war. Mit Carlos Navas (Costa Rica), Guilermo Ochoa (Mexiko) und Tim Howard (USA) stellt die Konföderation aus Nord- und Mittelamerika gleich drei der vier besten Torhüter des Turniers.

spielminuten-je-ausruester

Und als letztes: die drei Ausrüster adidas, Nike und Puma dominieren auch die WM. Wobei adidas natürlich mit gleich beiden Finalteilnehmern als Gewinner der WM gelten darf.

Meine Top 8 Statistiken zur WM (und meine eigenen Überlegungen)

Veröffentlicht am| Tuesday, 15. July 2014 | Keine Antwort |

Jan Schuster

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01 – The world cup of everything else – Wallstreet Journal

Vor der WM hatte das Wallstreet Journal ein schönes Was-wäre-wenn-Spiel, bei dem man in Dutzenden Kategorien den Weltmeister krönen konnte.
The world cup of everything else

02 – A Better Way to Rank Soccer Teams – New York Times

Die New York Times kritisierte zu Recht die Systematik des FIFA-Rankings und verglich es sehr plastisch mit dem ELO Ranking, das im Schach zum Einsatz kommt.
fifa ranking

03 – Top Ten Soccer Leagues – New York Times

Hier eine Verteilung der Spieler auf ihre jeweiligen Landesliga – auf die verschiedenen Endrunden gerechnet. Ähnliche Statistiken habe ich mir auch gebastelt (siehe unten).
top ten leagues

04 – The clubs that connect the world cup – New York Times

Und auch auf VEreinsebene gibt es einfach Vereine, die die Welt(spieler) zusammenhalten. Auch dazu gibt es unten mehr.
the clubs that connect the world cup

05 – How Fan Loyalty Changed During the World Cup – New York Times/Facebook

Zu wem gingen eigentlich die Fan-Sympathien nachdem das eigene Team ausgeschieden ist? Das erklären und die New York Times und Facebook.
facebook_support-flow
fan loyalty

06 – Twitter Karte

Twitter hat eine tolle interaktive Karte über Tweets zu den jeweiligen Spielen über eine Zeitachse.
Interaktive Twitter Karte
Tja, mit den Daten von bis zu 618,725 Tweets pro Minute (beim Finale) kann man schon ein paar schöne Auswertungen machen. Wie zum Beispiel auch die folgende:

07 – Twitter Mentions

In welchem Land wurde über welches andere Land zu welchem Zeitpunkt getwittert?
twitter mentions

08 – Fifa Statistiken & Castrol Index

Die FIFA hat ihre Statistikseiten echt gut gemacht. Hier sind die Top-Mannschaften in den Kategorien.
FIFA Mannschaften
Und den Castrol Index kannte ich auch noch nicht, ist aber eine recht spannende Spielerei, die bewertet, ob die Einzelaktionen eines Spieler sich auf das Spiel der Mannschaft positiv oder negativ ausgewirkt hat.
FIFA Castrol Index

Meine Top 11 der Fußball-WM 2014

Veröffentlicht am| Monday, 14. July 2014 | Keine Antwort |

Jan Schuster

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Hier meine 11 der WM:

Guillermo Ochoa (TW Mexiko) – oder doch Carlos Navas aus Costa Rica? Wahrscheinlich ist Neuer der weltbeste Torhüter, Ochoa und Navas konnten aber die spektakulärsten Paraden hinlegen.

Ricardo Rodriguez (LV Schweiz) – Kein Turnier für Außenverteidiger, die sich der allgemeinen neuen Defensivtaktik unterordnen mussten. Rodriguez ist mir noch am ehesten positiv auf links aufgefallen.
Mats Hummels (IV Deutschland) – Superwichtiger Mann für den deutschen Defensivverbund und immer gefährlich bei Standardsituationen.
Mario Yepes (IV Kolumbien) – Für mich vielleicht der Spieler des Turniers. Hat mit seinen 38 Jahren nur ein Foul begangen. Als Innenverteidiger.
Fabian Johnson (RV USA) – Wie gesagt – kein Turnier für Außenverteidiger. Johnson spielte selten rechts hinten, aber immer gut.

Marouane Fellaini (DM Belgien) – Kam im ersten Gruppenspiel in der 74. Minute und traf gleich. Für mich der Charakterkopf der Belgier.
Javier Mascherano (DM Frankreich) – An dieser Stelle stand bis zum Halbfinale der Franzose Pogba, aber MAscherano hat das Halbfinale fast im Alleingang bestritten. Beeindruckend harter Spieler.
Arjen Robben (OM Niederlande) – Das Spiel gegen Spanien war der Wahnsinn. Das war Weltklasse und vielleicht die beste Individualleistung des Turniers.
Lionel Messi (OM Argentinien) – Der argentinische Floh. Diesmal konnte er endlich auch mal im Nationaltrikot überzeugen.

Thomas Müller (ST Deutschland) – Wäre der deutsche Zug ohne Müllers Tore jemals in Fahrt gekommen? Wohl kaum.
James Rodriguez (OM Kolumbien) – Toller Tänzer, toller Spieler. Schoss die zwei schönsten WM-Tore. Und Torschützenkönig.

Huch, gar kein Brasilianer. Aber nach den Tretervorstellungen, konnte ich mich nicht überwinden.

Vergleichen kann man das gerne mit meiner Top 11 zur EM 2012 in der auch schon Hummels zu finden ist. Meine Top 11 zur WM 2010 in Südafrika, in der natürlich Müller auftaucht. Oder meine Top 11 der WM 2006.

Interesse an der Weltmeisterschaft 2014

Veröffentlicht am| Thursday, 12. June 2014 | Keine Antwort |

Jan Schuster

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Mal so das weltweite Interesse an der Weltmeisterschaft im Vergleich zu anderen Sport-Veranstaltungen – gerade zum Beispiel gegenüber dem Superbowl.
TwG_WorldCupSoccer_052314_Google
Aus einem sehr interessanten Artikel von Think with Google, der das Thema aus einer sehr US-amerikanischen Perspektive erörtert.

Bundestagswahl 2013 (jetzt auch auf Google)

Veröffentlicht am| Monday, 19. August 2013 | Eine Antwort |

Jan Schuster

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Umfangreiche Informationen zur bevorstehenden Bundestagswahl in Deutschland stellt jetzt auch Google unter google.de/wahlen zu Verfügung. Das Portal soll als digitaler Treffpunkt für Bürger, Kandidaten, Medien und Parteien fungieren. Neben aktuellen Nachrichten stehen natürlich auch Suchtrends zum politischen Interesse in Deutschland. Inhaltlich arbeitet Google mit politik-digital.de zusammen.
google-btw13

Auch 2009 hatte es zur Bundestagswahl ein Google Spezial gegeben. Leider hat Google dieses offline genommen, aber soweit ich mich erinnere, gab es damals nur eine Seite von Google Trends mit aufbereiteten Darstellungen zur Suchnachfrage der einzelnen Parteien und Politiker. Da steht dieses Jahr doch eine deutlich stärkere inhaltliche Auseinandersetzung im Vordergrund. Das ist spannend, denn so neutral ist Google in den letzten Monaten ja politisch nicht aufgetreten. Immerhin hat Google gegen das Leistungsschutzrecht ganz schön öffentlich die Werbetrommel gerührt. Und das ging ja implizit gegen CDUSPDFDP.

Auch interessant, wie Google versucht die Themen, die für die Bundestagswahl interessant sind, zu strukturieren. Sie haben ein Visual mit einer Stadt, in der sie Sprechblasen verorten:
google-btw13-banderole

Facebook erreicht Ausgabe-Börsenkurs, warum eigentlich?

Veröffentlicht am| Friday, 2. August 2013 | Keine Antwort |

Jan Schuster

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Im Mai 2012 ging Facebook an die Börse. Mit einem Ausgabepreis von 38$. Mit 421 Millionen Aktien, die Facebook mit seinem Börsengang auf den Markt brachte, hat das Unternehmen bis zu 18 Milliarden Dollar eingenommen. Die TAZ schrieb damals:

Der angestrebte Unternehmenswert von 100 Milliarden Dollar beträgt das Hundertfache des im vergangenen Jahr erzielten Gewinns – eine wahnwitzige Bewertung. Zum Vergleich: Der Marktwert des Konkurrenten Google beträgt das 17-Fache seines tatsächlichen Jahresgewinns. Dabei verdient Google jährlich zehnmal so viel Geld wie Facebook.

Der Tiefpunkt des Facebook-Papiers war erreicht, als der Kurs des Papiers auf 17,55 US-Dollar rutschte. Nun erreichte die Facebook-Aktie also am 31.07. neue Höchstewerte und endlich wieder den Ausgabepreis. Grund hierfür waren erstaunlich gute Quartalszahlen. Zwischen April und Juni verbuchte Facebook Umsatzerlöse in Höhe von 1,81 Mrd. US-Dollar. Von einem Verlust in einer dreistelligen Millionenhöhe im Vorjahr ergab die Bilanz nun einen Gewinn von 333 Millionen Dollar. Der Aktienkurs schoss nach oben.

facebook-aktienkurs
Quelle: OnVista

Die Monetarisierung von Facebook-Inhalten ist nach wie vor nicht so gut. Auch wenn zuletzt 41 Prozent der Werbeeinnahmen von Smartphones und Tablet-Computern kommen, was eine deutliche Verbesserung ist. Die Zahl der aktiven Nutzer, die sich mindestens einmal im Monat bei Facebook anmelden, konnte zwar auf 1,15 Milliarden gesteigert werden, hochgerechnet komme ich da aber nur auf magere 6,30$ Umsatz pro aktiven Nutzer im Jahr. Im Vergleich zu Google sieht das nicht ganz so gut aus, denn die dürften im Verhältnis Umsatz zu Nutzer des Kernprodukts Google Suche nach meinen Berechnungen bei merklich über 40€ liegen. Und das, obwohl die durchschnittliche Nutzungsdauer von Facebook gegenüber Google deutlich höher sein müsste.

Der Grund für die schlechte Monetarisierung ist dabei immer noch die schlechte Ausspielung der Werbung. So habe ich heute folgende Werbung gesehen. Na, ob ich da wohl wirklich die Zielgruppe bin?

facebook-werbung

Quellen:
taz.de
wallstreet-online.de
handelsblatt.de
Statista (1) (2)

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